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AB JETZT Fragen zum Tathergang des 11. September 2001

Es ist an der Zeit, nach einer mutmaßlichen Beteiligung von US- Stellen an Planung, Durchführung und Vertuschung der Terroranschläge zu fragen. Die Indizien dafür, daß (bis auf die Tatsache der Anschläge selbst) nahezu nichts von dem stimmt, was unsere Medien berichten, mehren sich. Wieder einmal ist es der Journaille wichtiger, möglichst blutrünstig zu schreiben (in den ersten drei Wochen sollte der Angriff auf bin Laden innerhalb der nächsten 48 Stunden ganz sicher wahrscheinlich vielleicht endlich erfolgen) statt zu fragen und zu recherchieren. Ausnahmen gibt es -fast (wegen des Magazins "Spiegel")- nur in der Auslandspresse, z.B. fragte A. Rohrer am 2.10. in der Wiener "Presse": " Was, wenn ein ganz anderes Terrornetz am Werk ist?". Die Analysen des Attabriefs und des "Testaments" stammen von R.Fisk (England). Die Fragen nach der seltsamen Reaktion auf den Terror stellte der "Telegraph"(UK) , der englische "Independent", M. Ruppert (USA) und J.Israel (USA). 
Bei der deutschen Journaille hingegen großes Schweigen. 

 

1. Attabriefe:

1. Laut Ashcroft gibt es drei Exemplare aus verschiedenen Fundorten. Absolut undenkbar ist somit, daß der Fundzeitpunkt identisch ist. Warum also erfolgte die Veröffentlichung des Briefs "erst dann", als drei Exemplare vorlagen, und nicht sukzessive?   2. Fundort 1 sei Gepäckstück Attas! Wie das? Welch ein Zufall, daß ausgerechnet dieses Gepäckstück gefunden wurde!     3. Fundort 2 Auto am Dulles Airport. Also seit Wochen in der Hand Ashcrofts. Fundort 3: im 4 Flugzeug. Warum nicht verbrannt? ( Denn es hat dort bei Shanksville so gebrannt, daß selbst jetzt nach über 6 Wochen noch immer 10 Leichen nicht identifiziert sind).    4. Und warum bewahrten die Attentäter die Briefe überhaupt auf?     5. Die Analyse des Inhalts ergibt, daß sie nicht von einem Muslim geschrieben worden sein können. Kein Muslim würde so schreiben der gesamte (?) Text Attas (?)      6. Wenn also Inhalt und Fundumstände diese Briefe als später hergestellte Fälschung ausweisen - warum legt sie dann der US-Justizminister der Öffentlichkeit vor?     7) Bezüglich der späteren Anthraxbriefe ist in der Presse nun (Ende Oktober) zu lesen Indizien deuten auf US-Rechte. Dazu gehört auch eine Analyse der Briefe:«Die Briefe sehen so aus, wie ein Moslem-Extremist nach den Erwartungen der meisten Amerikaner schreiben würde», meint Voll. Exakt das ist es, was Robert Fisk auch bzgl. der Briefe vom 11.9. feststellte. Man nennt das "falsche Spuren legen", und es findet nun seit dem 11.9. konsequent statt. Ebenso wie ein Krieg. 

Zur Darstellung Attas in den deutschen Medien hier eine Zusammenfassung 

Ergänzend zu Robert Fisks Analyse: 
Das Original der "Attabriefe" kann auf der FBI-Seite gelesen werden: 

1- Der Brief beginnt ohne Einführung direkt mit dem Titel der " Letzte Nacht". Das deutet auf eine fehlende Seite oder auf eine Fälschung hin, da es beim Briefschreiben auf Arabisch üblich und selbstverständlich ist, dass man eine Einführung schreibt. 

Und wenn man von einer Einführung absehen würde, ist mindestens der Satz "Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Erbarmers" zu erwarten, den jeder arabische Muslim beim Beginn jedes Briefes zu schreiben pflegt. Ein Brief ohne Einführung und ohne "Im Namen Gottes (Allahs) ist merkwürdig.

2- Auf Seite 1, ganz unten, steht folgendes: " Und binde deine Schuhe und ziehe Socken an, weil sie die Schuhe festhalten". Was das bedeuten soll, ist schwer zu erklären - Vorbereitungen zu einer Bergtour?. 

3- Auf Seite 3, die letzten 2 Zeilen unten: " Und wenn ihr jemanden getötet habt, dann müsst ihr ihn ausrauben". Ein merkwürdige Anweisung. Sie sind alle auf dem Weg des Todes (Hijacker und Passagiere), und die Passagiere sollen ausgeraubt werden???

4- Seite 4, im letzten Drittel: " Und vergesst die Ausbeute nicht, auch wenn es sich um eine Tasse oder ein Wasserglas handelt. Merkwürdig!! Sie opfern ihr Leben aber sie halten an einem Glas fest??? 
5- Ein sehr bekannter Gelehrter, "Qaradawi" aus Ägypten ist ein häufiger Gast in www.aljazeera.net (Aljazeera-Fernsehsender) und hat den Brief wie folgt kommentiert: 

"Der Brief ist nicht mal kommentierenswert!".


Der Brief ist auf jeden Fall fragwürdig, und Fisk hat absolut Recht in seiner Skepsis. Ich kann mir vorstellen, dass der Brief zu einem anderen Anlass vor langer Zeit geschrieben wurde, aber was wir präsentiert bekommen, ist nicht vollständig - oder wurde nach den Anschlägen vom 11.09. geschrieben. 
Auch diese Hinweise verdanken wir Khaled Alzayed.

 
 

2)Tathergang: 


Fragen von Jared Israel! 
deutsche Fassung der Fragen von J.Israel

Die erste Maschine raste um 8.45 in das WTC. Sie müßte schon einige Minuten zuvor entführt worden sein mit der Konsequenz Notruf oder/und Kursänderung oder/und Ausschalten des Radar-Signalgebers/Transponders. Auch ohne jede Terrorattacke sollte all das schon einen ersten Alarm für den dichtbeflogenen Luftraum über dem dichtbesiedelten US-Osten auslösen (tat es auch) - schon allein, um eine Kollision im Fall z.B. eines technischen Problems zu vermeiden. Und schon zu diesem Zeitpunkt wurde das Militär alarmiert. Die US-Luftüberwachung war also eine volle Stunde (seit 8.38 h) vor dem Einschlag ins Pentagon (um 9.37h) in einem Voralarm gewesen, mit minütlicher Steigerung der Gewißheiten - Radio,TV und Polizeifunk waren auch bei der Air Force zu empfangen. dpa meldet: 

Nach Angaben des Pentagon sei das Verteidigungskommando für den amerikanischen Luftraum (NORAD) am Dienstag um 8.38 Uhr alarmiert worden, dass ein Flugzeug entführt worden war. Zwei F-15-Abfangjäger seien um 8.52 Uhr vom Air Force-Stützpunkt Otis in Cape Cod vor der Küste von Boston aufgestiegen. Die gekaperte Maschine der American Airlines raste jedoch bereits um 8.40 Uhr in das World Trade Center. Als der zweite Turm des World Trade Centers um 9.02 Uhr von einer Maschine der United Airlines getroffen wurde, seien die Abfangjäger noch rund 100 Kilometer von New York entfernt gewesen. 
Ja und dann? Ging ihnen dann der Sprit aus? 

Als die Nachricht einer weiteren gekaperten Maschine mit Kurs auf Washington kam, stiegen um 9.35 Uhr zwei F-16-Abfangjäger vom Stützpunkt Langley in Virginia auf. American Airlines-Flug 77 stürzte jedoch bereits zwei Minuten später auf das Pentagon. Warum erst 9.35h ? Denn schon mindestens 45 Minuten zuvor war diese Maschine "vom Bildschirm verschwunden" und das NORAD war informiert. Warum wird nicht weiter über die ersten Abfangjäger berichtet? Diese waren angeblich technisch um 9.02h zwar noch 100 km von New York (warum eigentlich, wenn der Flug der fighter nur höchstens 12 Minuten dauert und sie um 08.44h aufstiegen?), aber dann auch nur 400 km von Washington entfernt - eine halbe Stunde für 400 km! Ist es glaubhaft, daß die Sicherung des Luftraums über Washington von Cape Cod bzw. Langley/Virginia aus erfolgt? 

"Today, the 102nd Fighter Wing's area of responsibility includes over 500,000 square miles, 90 million people, and the major industrial centers of Boston, New York, Philadelphia, Detroit and all national command centers in Washington, D.C.," the wing stated #e in a two-page statement published on 9-11.
Warum weiß man in Cape Cod am 12.09. nichts von den zwei F-15? 

Diese Frage wird auch auf Cape Cod selbst gestellt "The F-15 flown by the 102th Fighter Wing can fly up to 1,875 mph, according to the Air Force. It would take an F-15 about 10 to 12 minutes to fly from Otis to New York City." Dann hätten die zwei F-15 selbst nach den Angaben des Pentagon (Start 08.44)mindestens 2-7 Minuten zum Abfangen gehabt - vor Erreichen der Stadtfläche New Yorks (153 Meilen entfernt). Diese ist ca. 800qkm groß, also 20x40km. 20 km sind von einer 800km/h schnellen Linienmaschine in 1,5 Minuten überflogen. Also befand sich die UA 175 VOR der Stadtfläche New Yorks und somit eindeutig auch weit vor Manhattan beim angeblichen Zeitpunkt des Eintreffens der F15. Wären diese überhaupt da gewesen. 
OTIS-MILITÄR-BASIS, CAPE COD, 8.52 UHR 

Zwei F-15-Jagdmaschinen der amerikanischen Luftwaffe starten von der Otis-Basis auf Cape Cod und nehmen die Verfolgung der entführten Maschinen auf. Ihre Maschinen sind 24 Jahre alt, immerhin bestückt mit wärme- und radargeleiteten Raketen. Sie haben das erste entführte Passagierflugzeug verfehlt, sie kommen auch zu spät für das zweite. Amerika hat nicht wirklich damit gerechnet, aus der Luft angegriffen zu werden: Am Tag, als die Zivilflugzeuge wie Kriegswaffen vom Himmel stürzen, sind zur Verteidigung der Vereinigten Staaten, 9,8 Millionen Quadratkilometer groß, nur 14 Kampfjets jederzeit startbereit. 

So der Spiegel am 10.Dezember 2001 in der Rückschau. Kein Wort dazu, daß diese zwei F15 hätten weiterfliegen können zum Pentagon. Daß von den "nur 14" startbereiten Kampfjets eben nur 2 aufstiegen - obwohl der Alarm doch bestand. Ob die 24 Jahre alt oder fabrikneu waren - unerheblich. Auch haben sie das erste Flugzeug nicht "verfehlt" - sie waren ja erst 7 Minuten nach dessen Einschlag gestartet. Das Wort "verfehlt" ist kein Lapsus. Es geht nicht darum, daß die "Spiegel"-Schreiber ein unpassendes Wort benutzten. Es paßt nämlich zur dargestellten Bewaffnung. Suggeriert wird "Kampf" - Moralprobleme, Unvorbereitetheit. Wer jedoch genau hinschaut, sieht nur: die Jets waren überhaupt nicht zur Stelle. DAS ist das Problem.

Eine spannende Geschichte bietet der Spiegel: "Der Pilot meldet sich nicht mehr. Noch weiß die Flugleitzentrale nicht, dass die Maschine entführt wurde und seit gut 20 Minuten auf Abwegen fliegt, inzwischen südwärts, Richtung New York City. Es ist der 11. September, 8.37 Uhr, Good morning, America, die Welt glaubt an einen normalen Dienstag, noch acht Minuten lang. 

Im Cockpit der United Airlines 175 hören die Piloten die Bitte eines Fluglotsen, nach der verstummten American 11 Ausschau zu halten. Um 8.38 Uhr meldet Flugkapitän Victor Saracini, 51 Jahre alt, ein Navy-Veteran: "Ja, wir haben ihn im Blick ... scheint ungefähr 20 ... äh ... 29 000, 28 000 Fuß hoch zu sein." Wir erfahren hier Unsinn ("Noch weiß die Flugleitzentrale nicht, dass die Maschine entführt wurde..." vgl. Transpondersignale.), denn seit 8.28h spätestens ist das NORAD informiert, und die F15 von der OTIS AFB sind zumindest (angeblich) in der Startvorbereitung. Und ein wichtiges Detail: 20 Minuten nach der Kursabweichung und 8 Minuten vor dem Einschlag fliegt AA11 also noch satte 29.000 Fuß hoch.10 Kilometer Höhe. Für einen ungeübten Piloten, der doch starten und landen nicht lernen wollte, der den klaren Tag aussuchte um nach Sicht zu fliegen, verdammt hoch. In höchstens 8 Minuten also zielgenau von 10 km Höhe auf "ground zero" - nach Sicht, das ist eine phänomenale Leistung. 

Der Spiegel scheint Saracinis Funksprüche zu mögen: "Der Pilot des Fluges 175 antwortete dem Lotsen um 8.41 Uhr: "Gleich nach unserem Start in Boston fingen wir einen verdächtigen Funkspruch auf." "Hörte sich an, als ob jemand das Mikro abgedreht hat und sagte, jeder soll auf seinem Platz bleiben." Dieses Detail wird nun wiederholt. Was mithin dokumentiert, daß es einen regen Funkverkehr gab und daß dieser dokumentiert ist - jedoch nur häppchenweise in der Öffentlichkeit. Und daß sogar aus AA11 etwa um 8.20h etwas zu hören war - nur seitens UA175? Andere Quellen berichten, daß verschiedenes (Transponder, Route, Funk ...) etwa eine Viertelstunde bis 20 Minuten nach dem Start von AA11 zur Annahme der Fluglotsen führte, es handele sich um eine Entführung. Was zur Einschaltung von FAA und NORAD führte (spätestens 08.28h). Was erklärt, weshalb Folgendes passiert: "Um 8.40 Uhr gibt der Controller, der in Chicago sitzt, Flugkapitän Saracini die Anweisung: "United 175, ändern Sie Ihren Kurs. 30 Grad rechts. Ich will Sie weghaben aus diesem Verkehr da." Welcher Verkehr? Saracini hatte gerade noch gemeldet, er habe die AA11 gesichtet - ein Zusammenstoß mit DIESEM Flugzeug war also wohl unwahrscheinlich. Aber waren 2 F15 in der Luft? Abfangjäger. Verkehr ... Oder wußte der Controller von weiteren geplanten oder stattfindenden Entführungen in der Region, nicht jedoch, dass es gerade die Maschine sein würde die jetzt Anweisungen von ihm erhielt? Welcher "Verkehr"?

"ALLE AUFMERKSAMKEIT nützt freilich nichts, wenn intelligente Hijacker mit den Feinheiten der zivilen Luftfahrt vertraut sind. So gingen bei den Flügen der Selbstmordattentäter die Signale auf den Radarschirmen der Flugsicherung verloren, weil die Flugzeugentführer nach Eroberung der Cockpits die Transponder abschalteten - kleine Sender, die auf den Bildschirmen am Boden neben dem grünen Punkt ein Schriftfeld mit Flugnummer, Fahrt und Flughöhe des betreffenden Luftfahrzeugs erzeugen. Wird dieser Sender im Cockpit deaktiviert, so erlischt das Schriftfeld am Boden. Nur ein abgeschwächtes grünes Pünktchen bleibt übrig - und geht in der Flut der anderen Punkte und Schriftfelder unter. So blieben die außerplanmäßigen Kursänderungen der Terroristen den Lotsen verborgen. 

Noch eine zweite Tücke hatten die Hijacker mit dem Abschalten im Sinn: Für Notfälle haben die Piloten mit den Fluglotsen Codes vereinbart, die durch Drehen des Transponderschalters aktiviert werden. Eine vierstellige Kombination ist für den Fall einer Entführung reserviert. Dieses Signal, das die zuständige Flugsicherungsstelle sofort alarmiert hätte, wurde durch das Abstellen des Transponders vereitelt. 

Derselbe STERN, der von "verloren" spricht, schreibt auf Seite 38 derselben Ausgabe: "Die Maschine ändert plötzlich ihren Kurs ...- und die Bodenkontrolle ist live dabei. Ogonowski hat den Funk eingeschaltet."Das bezieht sich schon auf die erste Maschine die AA11. Also weiss die Bodenkontrolle sehr wohl etwas mit den Kursänderungen des armen "abgeschwächten grünen Punktchens" anzufangen, schon allein wegen des Funkverkehrs (aber eher, weil der Transponderausfall + die Kursänderung aufmerksamen Fluglotsen natürlich NICHT unbemerkt bleiben). Die gesamte Argumentation in Richtung "man habe von nichts gewußt"(und es dreht sich allein um diese Hilfskonstruktion, um das "Versagen" der US-Luftwaffe zu kaschieren, bricht durch die Widersprüche in sich zusammen. Dass die Bodenkontrolle exakt wusste, wo sich die AA11 befand, wird auch durch die Anweisung an den Piloten der UA175 deutlich, aus dem Fenster zu schauen, wo die AA11 auf Gegenkurs NY ansteuerte - und sie wurde gesehen. (vgl. obigen Spiegelbericht). Darüber hinaus wird deutlich, dass uns nur häppchenweise ein angeblicher Funkmitschnitt der Cockpitgespräche geboten wird. Warum nicht alles? *

Man vergleiche in diesem Zusammenhang diese Infos über den Berliner Luftraum aus der Morgenpost : "Sie gibt dem Piloten die Richtung vor, veranlasst einen Kurswechsel. Das kleine Quadrat ändert deutlich sichtbar seine Route. Ohne das Einverständnis der Lotsen darf im kontrollierten Luftraum kein Pilot den Kurs seiner Maschine ändern." Gibt es irgendeinen Anhaltspunkt dafür, dass das im Osten der USA anders geregelt wäre? Nein. 
Dann heisst das, dass ab dem ersten Anzeichen der ersten Entführung, also spätestens seit 08.20h alle Alarmzeichen auf Rot gestanden haben. Wo war die Luftabwehr? - diese Frage bleibt und bleibt bestehen.

Der STERN berichtet darüber hinaus ein wichtiges Detail. So sei mitaufgezeichnet worden, dass die Entführer gesagt hätten: "Wir haben mehr Flugzeuge, wir haben andere Flugzeuge." Welchen Sinn macht das? Entweder die Hijacker wussten von der Einschaltung des Funkkontakts zum Boden - dann wäre diese Aussage eine grobe Fahrlässigkeit, ein Ausplaudern des Gesamtplans in den ersten Minuten des ersten Hijackings gewesen. Zudem machte dann das gewollte "Unsichtbarwerden" durch die Ausschaltung des Transponders keinen Sinn mehr. 

Oder die Hijacker wussten nichts vom Funk, hätten sich also nur an Herrn Ogonowski gewendet: welchen Informationswert hätte dies für Ogonowski mit dem Messer an der Kehle gehabt? Um wieviel stärker würde eine Drohung für einen Piloten durch das Wissen dass andere Piloten in ähnlicher Lage sind? Was soll dieser Satz also bedeuten? Oder, und das erscheint am plausibelsten: dieser Satz ist nie gefallen. Diese Worte wurden für die detailhungrige Presse schlicht erfunden. Sie stehen im offenen Widerspruch zur behaupteten Ahnungslosigkeit der FAA und des NORAD, die aufgrund dieses Satzes bei diesem ersten Hijacking sofort hätten alle Fluglotsen anweisen müssen, auf "verlorengegangene grüne Pünktchen" auf ihren Schirmen besondere Obacht zu geben,  die Flughäfen alarmieren müssen zwecks intensiverer Eincheckkontrollen  und die Abfangjäger startklar machen müssen. Dass dieser Satz wahrscheinlich nicht gesagt wurde, bedeutet jedoch natürlich nicht dass obige Maßnahmen (womöglich deswegen) nicht hätten getroffen werden können. Es gab genügend andere Hinweise. neue Fotos aufgetaucht - fast ein halbes Jahr später - nach einer 270 Grad-Kehre im Sinkflug bei vollem Schub erst noch Lampen überfliegen, dann unten ins Erdgeschoß, gerade da, wo Bauhandwerker feuersichere Wände einbauten - das ist mehr als eine Meisterleistung. Es ist - zumindest aus Laiensicht- fliegerisch fast unmöglich. ... außer für Fernsteuerungen - vielfach erprobt.

Zu dieser Fernsteuerungsüberlegung, ausgelöst durch einen Spiegel-Artikel am 12.09.01 , (Professor Stefan Levedag, Leiter des Instituts für Flugsystemtechnik beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig: Die komplette Fernsteuerung von Flugzeugen sei, so Levedag, technisch seit 20 Jahren kein Problem mehr ...) . gibt es ernstzunehmende Gegenstimmen. In einem Telefonat äußerte sich ein absoluter Fachmann sinngemäß wie folgt: einerseits seien für die Crew, wenn sich ein Fehler in der Elektronik bemerkbar mache, wenn sich ein "Fremdsystem" einschalte, hunderte Möglichkeiten gegeben, die Kontrolle wiederzugewinnen. Und andererseits sei für Leute mit Cessnaerfahrung, die jedoch genügend Flugsimulatorstunden genommen hätten, die fliegerische Fähigkeit vorhanden. "Etwas kaputtmachen ist immer möglich", sagte er, "denken Sie an Kinder." (Wir verzichten, da es sich um ein informelles Telefonat handelte, hier auf Namensnennung, betonen aber die Kompetenz dieses Piloten für derartige Aussagen). Vgl. weitere Links zu Fernsteuerungen. bzw. Funktion eines Autopiloten (Zusammenfassung für Laien).
Hinweis: Handsteuerung -Autopilot -Fernsteuerung -Robotik sind allesamt Themen, die ineinander greifen 

a) allgemeine Warnlage 

Warnungen lagen vor u.a. aus Ägypten, Philippinen, Frankreich , Italien und vom Mossad (Israel) (so konkret, daß extra zwei Agenten in die USA flogen) sowie von dem Abschiebehäftling in Deutschland 

b) konkrete Warnungen 

Ha´aretz: 2 Israelis waren gewarnt ,  FBI ermittelt ,  Israelis mistaken for Terrorists ... Angenommen, daß es mit dem "mistaken" stimmt. So ist doch festzuhalten, 

1) daß während diese noch "mistaken" werden, zugleich ein Krieg gegen ein Land aufgrund der unbewiesenen Behauptungen gegen binLaden begann.     2) daß die deutsche Presse keine Info darüber brachte, daß es diese Verhafteten gab.      3) daß es immer noch entgeisternd bleibt, wie sich jemand während des Todes von Tausenden von Menschen grinsend vor den Tatort stellen kann.    4) daß es nicht Chinesen, Japaner, Araber oder Deutsche, Franzosen oder Nigerianer, sondern Israelis waren, die "verhaltensauffällig" waren. noch weitere Warnungen (Independent) 

c) konkrete Warnungen/ Benachrichtigungen 

Was war denn das für ein seltsames Verhalten des Präsidenten? Wenn er schon selbst nicht begreift (was man ja immer zugestehen kann ...:-)) was der Angriff auf das WTC bedeutet - warum wird er nicht von seinem Stab aus der trauten Kinderlesestunde zurückgezogen? 

Zudem wird sein Verhalten danach völlig undurchsichtig, wenn doch nun die Warnungen gegen Airforce nicht existent gewesen sein sollen: Terroristen hatten zuviel Infos über den Präsidenten  Schwupps - nun doch keine Drohung gegen Airforce ?  Seltsam - das FBI weiß in den entscheidenden Minuten, daß das WTC zusammenfallen wird - aber nicht Polizei, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter. Denen wird es auch nicht gesagt.

5)Logik, seltsame Vorgänge: 
Es passieren die seltsamsten Sachen: in den hunderttausenden Tonnen Schutt, in denen nach den Feuerbällen bisher nicht einmal die zwei Flugschreiber gefunden wurden, soll angeblich ein Paß eines der Entführer gefunden worden sein (z.B. in der SZ, 16.9.). (abgesehen von diesem Wunder, daß der Terrorist noch eben vor dem Aufschlag oder gar danach das Ding durchs Fenster schob - wozu brauchte er einen Paß auf inneramerikanischem Flug?) angebliche Attentäter auf US-Basen trainiert - Osama bin Laden verneinte mehrfach seine Schuld (und hat sie auch nie - ausser in dem angeblichen Geständnis-Video - in irgendeinem der Videos zugegeben) - statt sich eines geglückten Präzisionsanschlags zu rühmen. Welchen Sinn macht Terror, wenn er vom Terroristen geleugnet wird? Wie gelangt er dann je an seine Ziele? - das seltsame Verhalten Bushs in der Schule in Sarasota. #e Es war der zweite Einschlag, von dem er vor den Kameras erfuhr! Was ihn nicht daran hinderte, weiter den Kindern Ziegengeschichten vorzulesen bzw. zuzuhören. Es war ja nur "America under Attack!" J. Israel weist nach, daß seit dem ersten Hijacking der Secret Service und auch Bush über den Ablauf informiert waren - und dass Bush demzufolge hätte mit einem Angriff auch auf seine Person rechnen müssen. Hätte er nicht schon zuvor gewusst, was am 11.9. passieren würde. 

Und so liest sich die müde Erklärung mit all den Ablenkungssätzen Bushs recht lächerlich: 
Die US-Regierung, die trotz NMD-Bedrohungsszenarien ihre Hauptstädte nicht zu schützen vermochte (weder durch CIA noch FBI noch NSA noch technisch per Air Force) ist innerhalb von Stunden in der Lage, den Terror als Angriff von außen zu definieren und den Hauptverdächtigen zu markieren sowie den Weg vorzugeben, wie nun mit Terroristen verfahren werden solle. ( Was auch damit zusammenhängt, daß Atta schon früher in Deutschland von US-Behörden beschattet wurde). Ebenso fix ordnen sich alle NATO-Staaten dem unter. 

Terroristen hatten zuviel Infos über den Präsidenten  Schwupps - nun doch keine Drohung gegen Airforce ?  und niemand redet mehr über die Bombe vor dem Außenministerium. Die International Herald Tribune wußte am 12.9. noch zu berichten: "In Washington, a fire was reported on the National Mall and a car bomb exploded outside the State Department." - und setzt diese Meldung ab von: "A report of an explosion at the U.S. Capitol was later retracted". Zitat Spiegel vom 17.Dezember 2001: "Auch an Bord der Air Force One ist die Nachrichtenlage verwirrend: Berichte über eine Autobombe vor dem Pentagon oder dem Außenministerium; eine rätselhafte Maschine der Korean Airlines, die über dem Pazifik hereinkomme; eine gekidnappte Maschine in Amsterdam." Wer "berichtet" denn sowas, wenn nichts daran ist? Attentäter Atta(?) betritt 7 Minuten vor Abflug (5.53h) den Flughafen-Check.

Es ist nur ein Gesicht eines Mannes zu sehen. Ob das Atta war, läßt sich nicht zweifelsfrei feststellen. Jedenfalls muß er ja ein Teufelskerl sein, so alles auf die letzte Minute vor Abflug ... wenn Kameras regelmäßig alles am check aufnehmen, warum sieht man nur das Bild von Atta, und warum nur vom Zubringer-Flug? Es müßten doch von allen Flügen und allen Atentätern dann derartige Fotos/Videos vorhanden sein. 

- wie kommt es, daß gestattet wurde, einen ordentlichen check-in durchzuführen und 2 Gepäckstücke aufzugeben, nämlich die 2 Reisetaschen mit allen Indizien, die das Umsteigen nach Boston dann angeblich nicht mehr geschafft haben? Welche Fluglinie läßt 5-7 Minuten vor Abflug noch die Bänder mit den Gepäckstücken laufen? Wenn Leute, die so kurz vor dem Abflug eintreffen, überhaupt noch mitgenommen werden, dann nehmen sie das Gepäck direkt mit ins Flugzeug. Erst recht, wenn darin ein Testament und ein Geständnis liegen. Außer man (Atta) will, daß sein Testament gefunden wird. Aber das Gepäckband unterliegt nicht seinem Einfluß - ob sich dort eine Tasche verhakt, erst recht nicht.

- Woher weiß man anhand der Passagierlisten, wer die Entführer waren? Man sucht halt "Araber"? Gab es denn sonst irgendwelche Hinweise, dass X am Steuerknüppel saß, außer daß unter den "Arabern" X eine Pilotenlizenz besaß? 

- Warum hat keiner der Entführten bei seinen letzten Anrufen über Handy mitgeteilt, es seien Araber, die das Flugzeug entführt hätten? Oder ist mir da etwas entgangen bei den Berichten der Angehörigen, die teils noch extra nachgefragt hatten, was denn das für Entführer seien? Eine Stewardess hatte jedenfalls per Handy andere Sitznummern als die durchgegeben, die angeblich die Araber innehatten !! 

- Warum hören wir nichts über die berühmten "letzten Sekunden", zumindest die im Moment der Entführung? Selbst wenn danach jeder Funkverkehr mit den Bodenstationen abgebrochen worden wäre, hätte doch zumindest ein einziges Wort, ein Gespräch, ein Geschrei zwischen den verschiedenen Piloten untereinander oder mit den Entführern stattgefunden haben müssen. Auch wenn danach den Piloten der Hals durchschltzt und der Funk abgestellt worden wäre. Nichts. Wir hören nichts, obwohl verschiedene Bodenstationen beteiligt waren - und die zeichnen jeden Pieps auf!. Obwohl von der letzten Maschine, die in Pennsylvania crashte, die beiden black boxes vorhanden sind. Nichts. Nicht einmal das Fehlen dieser Informationen wird erklärt oder versucht zu erklären. Es herrscht schlichte Nachrichtensperre über ein völlig unsensibles Thema. Militärische Geheimnisse können es (eigentlich, eigentlich) nicht sein, die Menschen sind tot, und über persönliche Details geht die Weltpresse normalerweise bei jedem anderen Absturz ebenfalls hinweg. Da werden "..." für Gebete oder Flüche oder Röcheln gesetzt. Warum also das Schweigen? Glaubt die Administration etwa, es könnten alle Fluglotsen stillgehalten werden? 

Der Spiegel weiß, was zu tun ist : "Informieren". Peinlich, wenn es dabei Widersprüche gibt. 
Die Anweisungen des Entführers galten offenbar der Crew und den Passagieren an Bord. Wohl ohne seine Absicht wurden sie auf der Frequenz übertragen, auf der die Fluglotsen im Kontrollturm mit den Piloten kommunizieren. Möglicherweise hatte ein Besatzungsmitglied den Kontakt zum Tower aktiviert. 

Es handelt sich wohlgemerkt um die Stimme des Entführers, die ohne Absicht übertragen wurde. Und von einer Stimme des Piloten, die MIT Absicht übertragen worden wäre, gibt es nichts? Kein Notfallknopf aktiviert? (In keiner der 4 Maschinen?)

Der Pilot des Fluges 175 antwortete dem Lotsen um 8.41 Uhr: "Gleich nach unserem Start in Boston fingen wir einen verdächtigen Funkspruch auf." "Hörte sich an, als ob jemand das Mikro abgedreht hat und sagte, jeder soll auf seinem Platz bleiben."

Also nicht etwa der Tower, kein anderes Flugzeug, sondern AUSGERECHNET der Pilot des Fliegers soll etwas vom Flug AA11 aufgefangen haben, der nun selbst tot ist. Und braucht 27 Minuten dafür, um den Verdacht zu melden. Auf Anfrage. Laut Spiegel Das erste sichere Zeichen einer Entführung. Ein Pech aber auch für den Spiegel, daß seit Wochen bekannt ist, daß spätestens um 8.38h das NORAD informiert war, nach der FAA. Sichere Zeichen scheinen also wohl früher vorgelegen zu haben. Diese hätten wir gerne erfahren, und nicht die Fälschungen des CIA.

Um 8.53 Uhr, ... wurde den Lotsen auf Long Island klar, was vorging: "Es handelt sich offenbar um eine Entführung", sagte er, "wir haben hier jetzt ein paar Probleme." 
Um 8.53 (späteste Angabe)stiegen schon die ersten F15 Interceptors auf. Seit 8 Minuten berichteten Radio und TV über Einschlag Nr.1. Seit 15 Minuten war das Militär informiert. Diese Lotsen müssen echte Schnellmerker gewesen sein ...

Um 8.56 Uhr wurde Flug 77 nicht mehr erreicht. Die Luftfahrtbehörde FAA hatte bereits wegen der von Boston aus gestarteten gekidnappten Maschinen Kontakt mit dem Pentagon aufgenommen. Gegen 9.24 Uhr, also 28 Minuten später, benachrichtigte sie auch die nordamerikanische Flugraum-Verteidigung (Norad) über Flug 77. Kurz danach stiegen Kampfjets auf.

Der offensichtliche Unterschied zu der bisherigen Darstellung z.B. im Telegraph läßt den geneigten Leser sogar weniger schütteln als der blanke Unfug in der Reihenfolge: Zuerst wurde das Pentagon und dann ein halbe Stunde später Norad verständigt? Es stimmt nicht, ist Blödsinn, und diese Kampfjets waren die von Langley. Die F15 waren aber schon eine halbe Stunde in der Luft.

Um 9.38 Uhr krachte es in die Westseite des Pentagon. Beim Aufprall war es mehr als 500 Meilen pro Stunde schnell - was die Zerstörungskraft erhöhte und es leichter manövrieren ließ. Die Untersuchungen ergaben später, dass es auf dem Weg über das Pentagon mittels des Autopiloten gesteuert wurde, um präzise auf Kurs zu bleiben. 
Ich hatte als Laie gedacht, a)ein Autopilot würde ein Ziel, das definiert worden wäre, ansteuern. b)Warum wird das Ziel dann zunächst überflogen? c)Läßt sich so ein Ziel in Sekundenschnelle umdefinieren? d)Und so ein Autopilot reagiert nicht auf den Bodenabstand? 

Die Untersuchungen ergaben später ja welche denn? Wenn dann doch nur die an den black boxes. und da ist mehr nicht drauf? Keine Kabinengespräche?

Aus heutiger Sicht scheint es, als seien Passagiere auf Flug 93 über die anderen Flugzeugentführungen informiert gewesen. Es ist anzunehmen, dass die Besatzung durch alle Hintergrundgeräusche im Cockpit des Fluges 93 hindurch einen "Ping"-Ton gehört hat ...

Aus heutiger Sicht - Schnellmerker auch in der Spiegel-Redaktion. Die Story wurde vom ersten Tag an verbreitet. Und über dem Gag vergessen die Spiegelschreiberlinge, daß wir diese "Hintergrundgeräusche" und nicht ihre blödsinnigen Annahmen gerne gelesen hätten. Ob es da den angeblichen Kampf Entführer-Passagiere gab. Es gab ihn wohl nicht. Wie auch, wenn reguläre, aber ausgeschaltete Piloten abgeschossen werden ...

Nun - nach einem Monat möglicher Bearbeitungszeit - kommen die ersten Aufzeichnungen: 
Nach Informationen aus Kreisen der Flugüberwachung habe das FBI die Aufzeichnungen der Unterhaltung zwischen Bodenstellen mit dem Flugzeug beschlagnahmt. Die Niederschrift der Aufzeichnungen sei nicht einsehbar. Dennoch gab es Informanten. Eine Person, die das Band mitgehört hatte, sprach von "lauten Geräuschen wie bei einem Kampf", die zu hören waren, vieles undeutlich, doch durchmischt mit Sätzen wie: "Hey, geh raus da!" Auf der Wellenlänge sei eine ausländische Sprache zu hören gewesen, Fluglotsen vermuteten, es sei arabisch gewesen.

FBI beschlagnahmt. Also ist NICHTS von dem offiziell, was der Spiegel und die NYT schreiben. Warum eigentlich noch heute dieses Schweigen?vgl. die Antwort des FBI unter 12) 

Es könnte doch amerikanisches Heldentum bewiesen werden, und es sind alle Beteiligten tot. Die Schuldfrage ist doch so sehr bewiesen, daß man deswegen ein Land am anderen Ende der Welt zusammenbombt. Oder? Wir haben ein Band mit den Kabinengeräuschen, auf dem alles drauf sein müßte: 

1. normaler Flug, evtl. incl. Warnungen 2. Eindringen der Entführer 3. Flug der Entführer 4. Kampf mit den Passagieren 5. "Absturz" So spannend das alles - und so geheim. Bis die Hollywoodleute ein fake hergestellt haben. zum Vergleich Airbus-Absturz in Queens : der zweite Recorder wurde inzwischen auch gefunden, die Stimmen auf dem ersten mittlerweile schon analysiert. Stunden nach dem Absturz trotz ebenfalls großen Feuers. 

 


"Die amerikanische Darstellung ist falsch" 

Geheimdienst-Experte Andreas von Bülow im OP-Interview: 

"7 der 19 Attentäter haben nach dem 11. September noch gelebt"

Als langjähriges Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission für die Geheimdienste ist Andreas von Bülow ein ausgewiesener Kenner der Materie. Anfang der 90er-Jahre gehörte der SPD-Politiker einem Untersuchungsausschuß an, der im Auftrag des Deutschen Bundestages die finanziellen Machenschaften der Stasi und ihres Devisenbeschaffers Alexander Schalck- Golodkowski aufklären sollte. Frustriert von der offensichtlichen Blockade der Nachrichtendienste, die eine gründliche Untersuchung der kriminellen Stasi-Aktivitäten unmöglich machte, forschte Bülow auf eigene Faust weiter und stieß dabei auf ein "erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher, also staatlicher Operationen mit der organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel und dem Terrorismus". Zu den Vorgängen um den 11. September hat von Bülow sich sein eigenes Bild gemacht. Im OP-Interview gibt er Anstöße, die offizielle amerikanische Version zu Hintergründen und Verlauf der Terror-Anschläge neu zu überdenken. 

OP: Herr von Bülow, Sie sind als Geheimdienstkenner bekannt. Wie sehen Sie die Terroranschläge vom 11. September auf die USA? 

Andreas von Bülow: Ich bezweifele die offizielle Version, wie sie von den amerikanischen Behörden und den internationalen Medien dargestellt wird. Osama Bin Laden und die Al Quaida waren meines Erachtens nicht für die Terroranschläge verantwortlich. 

OP: Wie kommen Sie zu dieser Aussage? 

Bülow: Ganz einfach: Ich habe festgestellt, daß es zwischen dem, was die amerikanische Regierung zu den Anschlägen sagt und der Realität eine lange Reihe von Unstimmigkeiten gibt. 

OP: Als da wären? 

Bülow: Die Amerikaner haben zum Teil weltumspannende Geheimdienste mit einem Etat von jährlich 30 Milliarden Dollar. Die haben ihre Ohren überall, aber von den Terroranschlägen sollen sie nichts gewußt haben. 48 Stunden n ach den Anschlägen zaubern sie dann eine Liste aus dem Hut, die Fotos und Namen aller 19 vermeintlichen Attentäter enthält. Da frage ich mich, wie kommen die an die Daten der Täter ran, wenn die Terroristen Schläfer waren , also gar nicht bekannt waren. Hinzu kommt: CNN veröffentlichte unmittelbar nach den Geschehnissen die Passagierlisten. Kein arabischer Namen befand sich darauf und schon gar nicht Namen der Selbstmordattentäter. Außerdem: 10 Tage später stellte sich heraus, daß 7 der 19 Attentäter noch am Leben waren ... 

OP: Das müssen Sie jetzt aber genauer erklären. 

Bülow: Diese 7 liefen teilweise unter heftigen Protest zu amerikanischen Konsulaten, haben sich gemeldet und gesagt, daß sie damit nichts zu tun haben. Des Weiteren behauptet der Vater von Atta, der Rechtsanwalt in Kairo ist, daß er noch zwei Tage nach den Anschlägen mit seinem Sohn telefoniert habe. Wie glaubwürdig die Aussagen von Attas Vater sind, kann ich nicht bewerten. Bewiesen ist aber, daß zumindest 7 der 19 nach dem 11. September noch gelebt haben. 

OP: Woher stammen ihre Recherchen? Wie sind sie darauf gekommen, daß 7 der 19 noch leben sollen. 

Bülow: Die Hauptrecherchen haben englischsprachige Journalisten durchgeführt. Die Fälle wurden in den englischen Zeitungen Independent, Telegraph, aber auch bei BBC abgehandelt. Eine Gruppe in England ist darauf aufmerksa m geworden, hat sich die Mühe gemacht, alle Recherche-Ergebnisse zusammenzustellen und ist auf die Zahl 7 gekommen. 

OP: Vielleicht haben sich diese Leute bei den Konsulaten ja deshalb gemeldet, weil in der arabischen Namensgebung viele identische Namen vorkommen. 

Bülow: Auch. Es hat sich herausgestellt, daß Fälle darunter waren, in denen die Identität einfach geklaut wurde. Außerdem darf man nicht vergessen, daß die Attentäter, die die Anschläge so professionell ausgeführt haben, in der Vorbereitung der Attentate sich benommen haben wie eine Elefantenherde auf dem Trampelpfad: Sie haben eine nachvollziehbare Kreditkarten-Biographie, sie mieten Autos unter ihrem Namen, sie melden sich bei den Flugschulen mit ihren Klarnamen an, sie nehmen auf dem Weg in den Tod Testamente und Abschiedsbriefe mit, die dem FBI "zufällig" in die Hände fallen, weil sie falsch adressiert waren. Diese Spur hat etwas von einer Schnitzeljagd, der die Öffentlichkeit ja folgen soll. Darüber hinaus gibt es Zeitungen in Florida, die vor Ort recherchierten und die Fluglehrer zitierten, die den vermeintlichen Terroristen Flugunterricht gaben. Diese haben gesagt, daß die Leute gar keine Flugzeuge fliegen konnten. Einer habe 600 Flugstunden genommen und noch nicht mal richtig eine Cessna fliegen können. 

OP: Wenn es stimmt, was sie sagen, dann fragt man sich, warum andere Medien der Sache nicht nachgehen. 

Bülow: Das frage ich mich auch. Mich hat es verwundert, als ich sah, daß "Der Spiegel" sieben Wochen nach den Anschlägen eine Serie herausbringt, in der die 19 Leute persönlich vorgestellt werden und nicht darauf hinweist , daß Sieben, ich muß es noch mal betonen, noch nach den Anschlägen am Leben waren. Es gibt noch mehr Merkwürdigkeiten. Was ist mit den Voice-Rekordern und den Flugschreibern? Von offizieller Seite heißt es, sie enthalten keine Daten. Wie kann das sein? Ein Voice-Rekorder aus der Maschine, die über Pensylvania abgestürzt ist, soll zwar Aufzeichnungen enthalten, die aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen jedoch nicht veröffentlicht werden könnten. Nicht zu vergessen: Die Piloten der entführten Maschinen hätten einen Knopf drücken müssen wonach ein Code übersendet worden wäre, damit man am Boden weiß, daß die Maschinen entführt worden sind. Von keinem der vier Flugzeuge ist ein solches Signal gesendet worden. 

OP: Was hat sich ihrer Meinung nach dann an Bord der Flugzeuge abgespielt? Wer hat die Flugzeuge gesteuert? 

Bülow: Es gibt einen britischen Flugzeugingenieur, der anonym bleiben möchte, aber von einem amerikanischen Journalisten zitiert wird. Der sagt, in der Royal Airforce in England sei bereits sehr früh an einem Projekt gearbeitet worden, Kampfflugzeuge automatisch und ohne Piloten zu steuern. Am Ende sei es gelungen, vier Phantom-Fighter gleichzeitig zu starten, im Verbandsflug zu führen und landen zu lassen: ohne Piloten. Diese Technik sei in den 70er Jahren von den Amerikanern aufgegriffen worden und in 600 der großen zivilen Passagiermaschinen eingebaut worden um im Falle von Flugzeugentführungen dem Piloten die Kontrolle entziehen und das Flugzeug sicher landen zu können. Der englische Ingenieur geht davon aus, daß diese Technik bei den Attentaten auf das World Trade Center und das Pentagon mißbraucht worden ist. Ich weiß nicht, inwieweit man diesen Aussagen glauben kann, aber ich bin der Auffassung, daß die amtlichen Stellen in den USA sich kompetent mit dem Sachverhalt auseinandersetzen sollten. Die dann zu Wort kommenden Sachverständigen müßten sich der internationalen Diskussion von Fachleuten stellen, die von der Sache etwas verstehen. 

OP: Nun hat man noch das Bild vor Augen, als die eine der Maschinen, die in das World Trade Center flog, im letzten Moment einen Schlenker machte, um nicht vorbei zufliegen. Soll so ein Flugmanöver mit Fernsteuerung möglich sein? 

Bülow: Ich bin kein Techniker. Ich kann mich nur auf die Aussagen des britischen Ingenieurs berufen. Im Übrigen wäre es ja nicht undenkbar, daß der Flug über Beobachtungsposten auf der Hochhauslandschaft New Yorks nachgesteuert werden konnte. Aber noch etwas: Sie können sich wahrscheinlich noch an den Flugzeugabsturz einer Egypt Air Maschine vor zwei Jahren erinnern. Da hieß es von der Federal Aviation Agency, die Absturzursache sei auf den Selbstmord des Piloten zurückzuführen. Recherchen im Internet kann man entnehmen, daß die Maschine seinerzeit von New York aus gestartet war, nach Erreichen der endgültigen Flughöhe auf Autopilot umgeschaltet worden war. Der Pilot ging nach Übergabe an den Co-Piloten zur Toilette. Plötzlich wurde die Maschine mit den Triebwerken volle Kraft voraus in einen Sturzflug gezwungen. Kapitän und Copilot versuchten alle nur denkbaren Manöver, um die Maschine wieder aufzufangen, doch es gelang ihnen nicht. Kurz vor dem Aufprall sagten sie dann etwas wie Allah steh uns bei. Die amerikanische Flugunfallbehörde hat daraus das Eingeständnis eines bewußt gesuchten Selbstmordes des Piloten abgeleitet. 

OP: War das ein Test?

Bülow: Ich kann es nicht sagen. Ich möchte diesen Vorgang nur erwähnen. 

OP: Aber wer soll denn als Drahtzieher hinter solchen Aktionen stehen? 

Bülow: Da kann man nur spekulieren. Denken sie mal an den ersten Anschlag auf das World Trade Center 1993. Da hat man auch gesagt, die Täter waren Muslime. Das war aber eine sehr merkwürdige Versammlung von Muslimen, denn die Leute hatten Einreiseverbot. Die CIA hat die Leute um die Kontrolle der Einwanderungsbehörde und des Außenamtes herum in das Land gelangen lassen. Außerdem war der Anführer dieser Muslime, der die Agrarbombe, eine Mischung aus Düngemittel und Dieselöl, gebastelt hatte, ein ehemaliger ägyptischer Geheimdienstoffizier und ein V-Mann des FBI. Er hatte mit seinem FBI-Führungsoffizier vereinbart, daß das FBI einen Tag vor der Tat den Bombeninhalt rechtzeitig durch ein harmloses Gemisch vertauschen sollte. Diese Vereinbarung hat der V-Mann mit einer Videokamera aufgezeichnet. Doch das FBI hat sich nicht an die Vereinbarung gehalten. 6 Tote, Tausend Verletzte und die Propaganda von den Muslimen als den Tätern war die Folge. 

OP: Aber: Warum sollten die Amerikaner ihre eigenen Leute opfern? Trauen sie das der CIA wirklich zu? 

Bülow: Nochmals: Die amerikanische Darstellung des Geschehens am 11. September ist mit immer größer werdender Gewißheit falsch. Es wäre Aufgabe der amerikanischen Riesenapparate, herauszufinden, wer es denn sonst gewesen sein kann. Geschadet haben die Attentate der muslimischen Welt. Genau dies müssen die Täter im Sinne gehabt haben. Schon seit Jahren wird in den USA der neue Feind, der muslimische Fundamentalismus, aufgebaut. Dies geschieht nach dem Motto des Sinnstifters der amerikanischen Geheimdienstlandschaft, Professor Samuel Huntington aus Harvard, der meint, jede Gesellschaft brauche einen Feind, den sie hassen könne, und dies sei nach dem Untergang des Kommunismus für die westlichen Völker zwangsläufig die Welt des Islam. Die Gehirnwäsche ist auch bei uns zu Gange. Fragt man nach den objektiven Nutznießern, so kann die derzeitige amerikanische Regierung sozusagen über Nacht unter dem Vorwand der Bekämpfung des Terrorismus bar jeder völkerrechtlichen Grundlage mit ihrem Militärapparat in jedem Tal der Welt nach Osama Bin Laden und den Al Quaida Kämpfern suchen, einer Söldnertruppe , die die CIA im Verbund der Geheimdienste Saudi-Arabiens und Pakistans selbst aufgebaut hatte. Der inzwischen gigantisch gewordene militärisch-industrielle-intellektuelle und auch journalistische Komplex braucht nicht ab zurüsten. Die Friedensdividende können sich die durch derartige Akte der psychologischen Kriegführung hysterisierten und manipulierten Massen abschminken. Im Gegenteil, es wird drauf gelegt. Wer dagegen ist, kann als pro- terroristisch denunziert, zuweilen sogar überwacht werden. Die USA können mit ihren Rohstoffkonzernen auf die Beute des Ost-West-Konfliktes zugreifen, wie es der andere Stichwortgeber - der Geheimdienste und ehemalige Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinsky vorgeschlagen hat. Schließlich kann Israel im Windschatten des 11. Septembers ohne Rücksicht auf Rückschläge in der öffentlichen Meinung Amerikas die alte Idee der Leute um Sharon verwirklichen, das Größere Israel zu verwirklichen. Monat für Monat treiben Siedler, staatlich subventioniert, die Landname zu Lasten der Palästinenser weiter voran, nehmen die Äcker, zerstören die Infrastruktur, bauen ihre eigene auf, terrorisieren ihre Nachbarschaft. Die Armee schützt die illegalen Siedlungen, verjagt die palästinensische Verwaltung, vertreibt die Bevölkerung von Haus und Hof. Aug um Auge, Zahn um Zahn. Im Pulverdampf von Terror und Gegenterror schreitet die ethnische Vertreibung der Palästinenser vermutlich bis zur Jordan-Grenze voran. 

OP: Warum gehen diese Umstände in den Medien unter? 

Bülow: Man vergleiche die Berichterstattung der Medien über das Sexualleben des Präsidenten Clinton mit derjenigen über den 11. September. Jeder Zweifel wird bereits im Ansatz unterdrückt, weil über ihn nicht berichtet wird. Daher ist die Regierung auch nicht zur Antwort und Rechenschaft gezwungen. Aus den Berichten der amerikanische Congreß-Ausschüsse ergibt sich, daß die CIA selbstverständlich alle internationalen und ausländischen Nachrichtenagenturen mit Mit- und Zuarbeitern durchsetzen. Sie kann ausländische Redaktionen und Journalisten mit exklusiven Nachrichten aber auch mit Geld pflegen. Unerwünschte Nachrichten können so ferngehalten, eingedämmt und die eigene Sicht der Dinge eingeschleust werden. Oft hilft doch schon die kostenfreie Einladung zu Kongressen und Tagungen an die schönsten und interessantesten Orte Amerikas. Der Journalist ist frei von seiner Redaktion, hat interessante Nachrichten, die Redaktion ist frei von Kosten. 

OBERHESSISCHE PRESSE Nr. 79 vom 5. April 2002 
Das Gespräch führte Marcus Klöckner 

 
 

 



 

FBI über 11. September: Keine "stichhaltigen Beweise"

(Washington Post Ausgabe 30. April 2002)

 FBI-Direktor Robert Mueller mußte jetzt öffentlich eingestehen, daß die amerikanische Regierung "keinerlei Beweise" für ihre Behauptung vorlegen kann, "islamische Terroristen", oder "Osama bin Laden" bzw. "Al Quaida" seien in die Anschläge vom 11. September verwickelt. Wie die Washington Post am 30. April meldete, erklärte Mueller am 19. April vor dem Commonwealth Club in San Francisco: "Bei unseren Untersuchungen haben wir nicht ein einziges Beweisstück gefunden - weder hier in den USA, noch in dem umfangreichen Material, das wir in Afghanistan und anderswo sichergestellt haben - , das einen Zusammenhang mit der Verschwörung vom 11. September erwähnt." Wie die Washington Post weiterhin mitteilt, "erklären Beamte der [amerikanischen] Strafverfolgungsbehörden, daß sie zwar die - bis auf einige 'Knöllchen' wegen zu schnellen Fahrens ausnahmslos legalen - Aktivitäten der [mutmaßlichen] Kidnapper vor den Anschlägen rekonstruieren konnten, jedoch keine Beweise für eine tatsächliche Verschwörung gefunden haben". Der amerikanische 

Oppositionspolitiker Lyndon LaRouche hat bisher als einziger US-Politiker öffentlich der offiziellen Linie "Es-war-bin-Laden" widersprochen und stattdessen darauf hingewiesen, daß Umfang und Komplexität der Anschläge vom 11. September dnahelegen, daß damals ein "Putschversuch gegen die US-Regierung" stattfand, in den nach Lage der Dinge "hochrangige Kreise im Militär- und Sicherheitsapparat innerhalb der USA" verwickelt waren. Weiterhin hatte LaRouche wiederholt erklärt, daß die US-Regierung nicht einen einzigen stichhaltigen Beweis für ihre Behauptung präsentiert hat, daß Usama bin Laden die Anschläge vom 11. September durchgeführt hat. Es zeigt sich, daß LaRouche - wieder einmal - Recht gehabt hat. Unterdessen mußte Washington in dieser Sache eine weitere dicke Schlappe hinnehmen, da das US-Justizministerium seine Behauptung, der aus Algerien stammende Pilot 

Lofti Raissi sei der "Fluglehrer der Terrorpiloten des 11. September" gewesen, nicht beweisen konnte. Letzten September war Raissi auf Betreiben Washingtons in London verhaftet worden und man verhandelte über seine Auslieferung an die USA. Doch jetzt, bei der abschließenden Anhörung am 24. April in London, erklärte Richter Timothy Workman den Verteidigern Raissis "Ihr Mandant ist mehrmals hier erschienen, da ihm Verwicklung in den Terrorismus vorgeworfen wurde. Ich möchte klarstellen, daß mir keinerlei Beweise vorgelegt wurden, die diesen Verdacht erhärten." Raissi war Mitte Februar nach fünf Monaten in einem britischen Gefängnis gegen Kaution entlassen worden. Schon damals beschwerte sich Richter Workman, die US-Behörden hätten keinerlei stichhaltige Beweise für ihre Anschuldigungen vorgebracht. Mit dem Urteil vom 24. April ist Raissi nun wieder ein freier Mann. Der Vertreter der USA in dem Fall, James Lewis, erklärte, die USA würden von der Entscheidung unbeeindruckt weiter gegen Raissi im Zusammenhang mit dem 11. September ermitteln. 

Quelle : Bürgerrechtsbewegung Solidarität 
Bundesgeschäftsstelle Mainz 06131-237384 

http://www.bueso.de/seiten/aktuell/an.htm#3 

 



 

SPIEGEL ONLINE - 20. Dezember 2001, 21:01

URL:  http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,174025,00.html

Zweifel  an Bin Ladens "Geständnis-Video" es soll fehlerhaft übersetzt sein !

Nach Einschätzung eines Hamburger Orientalisten und zweier unabhängiger Übersetzer ist das von der US-Regierung veröffentlichte Video mit einem Quasi-Geständnis des Topterroristen Osama Bin Laden an entscheidenden Stellen manipuliert. Dies berichtet das Politmagazin Monitor. 

AP 

Bin-Laden-Video: Was sagte Bin Laden und was wurde ihm in den Mund gelegt? 
Köln - Das ARD-Politmagazin Monitor will eigenen Angaben zufolge Übersetzungsfehler des US-Verteidigungsministeriums im jüngsten Osama-Bin-Laden-Video nachgewiesen haben. Das Amateur-Video, das Bin Laden im Kreis von Gefolgsleuten zeigt, war von US-Präsident George W.Bush vor wenigen Tagen als "vernichtendes Schuldeingeständnis" Bin Ladens bezeichnet und zur weltweiten Verbreitung freigegeben worden. Laut Monitor ist das Band manipuliert und enthält sogar Fehler. Die Redaktion hatte eigenen Angaben zufolge ein Band in der arabischen Originalfassung vom US-Außenministerium angefordert. 

Der Hamburger Orientalist Gernot Rotter sowie zwei unabhängige, vereidigte Übersetzer stellen laut Monitor übereinstimmend fest: In der vom Pentagon herausgegebenen englischen Übersetzung des "Geständnisses" seien an gravierenden Stellen Bezüge hineinformuliert, aus denen eine eindeutige Täterschaft Bin Ladens abgeleitet werden kann. So würden etwa Zeitbezüge hergestellt, die angeblich sein Vorwissen belegen, in der arabischen Originalversion aber nicht auftauchen. 

Der Arabist Abdel El M. Husseini nannte in der Sendung drei fehlerhafte Übersetzungen. Nach Angaben der US-Regierung soll in dem Video zu hören sein: "Wir haben die Zahl der Toten im Voraus kalkuliert." Die Worte "im Voraus" (in advance) sind laut Husseini auf dem Band nicht enthalten. Zweites Beispiel: In dem Satz "Wir hatten eine Nachricht am vorhergehenden Donnerstag erhalten" fehle auf dem Band das Wort "vorhergehend" (previous). Auch die offizielle Version "Wir forderten jeden von ihnen auf, nach Amerika zu gehen" sei in der Übersetzung falsch wiedergegeben. Korrekt müsse es heißen: "Es wurde von ihnen verlangt, ...." - was folgt sei im Original unverständlich. 

Die Recherchen stellten laut Monitor die Beweiskraft der vom Pentagon verbreiteten und von den meisten westlichen Medien übernommenen Version in Frage: "Die amerikanischen Übersetzer, die die Bänder abgehört haben und transkribiert haben, haben offensichtlich an vielen Stellen Dinge hineingeschrieben, die sie hören wollten, die aber so - auch nach mehrmaligem Anhören - nicht zu hören sind", sagte Rotter in der Sendung. Laut Rotter kann aus dem Monitor vorliegenden Band kein Beweismittel gegen Bin Laden konstruiert werden. Das Video sei von äußerst schlechter Qualität und streckenweise unverständlich. Bei akustisch vernehmbaren Passagen fehle des öfteren der Zusammenhang. 
 


 

 Controlled Demoliton  Mathias Bröckers 15.10.2001

The WTC Conspiracy XV

Zweifel an der Darstellung mit Mohammed Atta

Der renommierte britische Journalist Robert Fisk hat in der Zeitung Independent Zweifel an der Authentizität des angeblich im Gepäck von Mohammed Atta gefundenen Anweisungsschreibens geäußert, da es Formulierungen und Wendungen enthält, die kein Muslim - "und sei er auch noch so irregeleitet" - gebrauchen würde. So im Lobpreis am Anfang des Texts : "In the name of god, of myself, of my family", der absolut untypisch sei, da kein Muslim an dieser Stelle sich und seine Familie in das Gebet aufnehmen würde, sondern umgehend den Propheten Mohammed nennt, sobald er den Namen Gottes anruft. Die Übersetzung, die das FBI veröffentlicht hat, klingt laut Fisk "beinah wie eine christliche Sicht dessen, was die Entführer gefühlt haben könnten". Ich kenne die islamische Gebets- und Sprachregelungen zu wenig, um diese Frage entscheiden zu können, doch auch die weiteren Merkwürdigkeiten auf die der Artikel verweist, sind sehr einleuchtend. Auch Bob Woodward, "Watergate"-Koryphäe der "Washington Post", entdeckte einige Ungereimtheiten in diesem Text. Sie fügen sich in eine ganze Kette sich häufender, merkwürdiger Zufälle.

Vier Wochen sind seit dem grausamsten Mordanschlag der Menschheitsgeschichte vergangen und noch immer tappt die Weltöffentlichkeit bei der Frage nach den Hintermännern im Dunkeln. Neunzehn arabisch klingende Namen, einige davon angeblich in Florida ausgebildete Hobbyflieger und zeitweilig Studenten in Hamburg - that's it, und das war auch schon wenige Stunden nach dem Anschlag bekannt. Seitdem sind außer den Schriftstücken des vermutlichen WTC-Piloten Atta nur noch einige angeblich saudische Überweisungen auf sein Konto hinzugekommen. Was die definitive Spur zur weltumspannenden "Al -Quaida" des mysteriösen Bin Gaddafi Bin Saddam Bin Laden betrifft: Zero Evidence. Aber allemal genug, um einen Krieg zu beginnen - und keiner in der westlichen Welt fragt mehr nach einem Beweis ...

Atta war so weich - schildert einer seiner fassungslosen Kommilitonen einen völlig normalen, zurückhaltenden, sensiblen Mitstudenten, der der Chef der Selbstmordpiloten gewesen sein soll. Er war aber, wenn er's denn war, auch weich in der Birne, oder er ist einfach nicht das, als was ihn die CNN-Version der Realität darstellen möchte. 

Er hinterlässt, Zufall eins, in einem Mietwagen arabische Flugunterlagen sowie, Zufall zwei, einen Koran und wird, Zufall drei, beim Aussteigen von einem Zeugen beobachtet. Jeder Muslim, zumal in seiner letzten "heiligen" Mission, würde wohl den Koran mitnehmen; und kein abgebrühter, jahrelang trainierter Top-Agent lässt Flugunterlagen in einem leeren Mietwagen zurück, es sei denn, er will eine Spur legen. Großer Zufall Nummer vier: der Selbstmordpilot mit One-way-ticket hat Gepäck dabei, nicht nur Handgepäck, sondern eine Tasche, die er aufgibt und die, Super-Zufall fünf, am Flughafen hängen bleibt. Sie enthält dann, Mega-Zufall sechs, das veröffentlichte Gebets- und Anleitungsskript.

Wenn der Selbstmordpilot, den uns FBI und CNN präsentieren, absichtlich eine Spur auf seine "Heldentat" hinterlassen wollte, warum hat er die Tasche dann aufgegeben und nicht einfach in der Halle stehen gelassen? Wenn das Skript in dieser Tasche Anweisungen für die letzten Minuten enthielt, warum war es dann nicht im Handgepäck ? Wenn es wirklich vom Drahtzieher der "Al-Quaida" verfasst wurde, warum enthält es dann einerseits völlig "un-arabische" Ausdrücke wie "100 Prozent" oder "optimistisch" - aber andererseits die Gebetszeilen des Morgengebets, die jedes Muslimkind auswendig kann und die überflüssigerweise komplett zitiert werden?

Sollte das, wie Robert Fisk vermutet, mit den islamisch uniformierten, weil aus dem christlichen Libanon stammenden Arabisch-Übersetzern der CIA zu tun haben? Bisher wurde nur die Übersetzung, nicht der Originaltext freigegeben. Dann könnte sich eventuell klären, ob ein Übersetzungsfehler vorliegt oder ob es sich um einen Fake handelt, d.h. die Fehler schon bei der ersten Übersetzung vom englischen ins arabische "Original" gemacht wurden...

Verbunden mit der schon vor vier Wochen hier gestellten Frage, warum Top-Terroristen Inlandsflüge, für die kein Ausweis gebraucht wird, unter ihrem echten Namen buchen - Giga-Zufall sieben ! - ergeben diese im Wortsinn "getürkten", auf muslimisch geschminkt erscheinenden Spuren alle keinen rechten Sinn - außer eben dem, ein völlig eindeutiges, unzweifelhaftes Täterumfeld zu profilieren, mit Indizien, die auch noch dem einfältigsten Vor-Abend-Krimi-Abonnenten sofort einleuchten.

Auf den von CNN veröffentlichten Fluglisten der Passagiere tauchen die 19 arabischen Täternamen übrigens gar nicht auf, was für die Profi-Paranoiker von PsyOpNews aber keine Überraschung darstellt, weil nach ihrer Theorie die Jets erstens automatisch ins Ziel gelenkt wurden und der lehrbuchmäßige Einsturz der WTC-Türme dann noch durch zusätzliche Sprengungen ferngesteuert war. Ähnlich wie beim Oklahoma-Bombing, dessen Ausmaß mit der Sprengstoffmenge, die der "Einzeltäter" McVeigh deponierte, nach Ansicht vieler Experten nicht erklärbar ist, soll auch beim WTC nachgeholfen worden sein. Meinen jedenfalls die PsyOp-Spezialisten für psychologische Kriegführung – und weisen darauf hin, dass es zufällig dieselbe Abrissfirma ist, die nun den Milliarden-Auftrag für die WTC-Entsorgung (sprich: Spurenbeseitigung) erhalten hat: "Controlled Demoliton". Mittlerweile hat die kontrollierte Demolierung Afghanistans begonnen und die Öffentlichkeit wird auf einen lange dauernden Krieg eingeschworen. Was die CIA-Theoretiker Brzezinski ("Die einzige Weltmacht") und Huntington ("Clash of Civilisations") planspielmäßig vorgedacht haben, wird in die Praxis umgesetzt. 
Der neue Erzfeind - "Islamischer Terror" -hat endlich seine Fratze gezeigt und liefert nun allemal Grund, den geo-strategischen Hot-Spot zwischen Europa und Asien unter Beschlag zu nehmen. Um zu verhindern, dass sich hier eine starke Achse Paris-Berlin-Moskau-Peking bildet, die in einigen Jahrzehnten der einzigen Weltmacht ökonomisch und militärisch gefährlich werden könnte; sowie um den Zusammenbruch des überbewerteten Dollars, der überschuldeten US-Ökonomie und damit des globalen Finanzsystems hinauszuzögern bzw. als "controlled demolition" einzuleiten.

Was sind ein paar tausend Tote an der Heimatfront, wenn es um den langfristigen Fortbestand des Imperiums, die Energiereserven für eine weiteres "amerikanisches Jahrhundert", eine neue Weltordnung und Weltwährung geht? War 1941 die Entscheidung von Henry Stimson und seiner Geheimdienstchefs, in Pearl Harbor zweitausend Seelen und ein paar Schiffe zu opfern, um die amerikanische Öffentlichkeit zum gegen Krieg gegen Hitler zu motivieren, nicht letztlich gerechtfertigt? Haben nicht die Vereinigten Staaten - und namentlich die Familie Bush - sowohl von der Aufrüstung und Finanzierung Hitlers und der IG Farben von 1929-1941, als auch von der anschließenden kontrollierten Demolierung, hervorragend profitiert? Sind die USA nicht als einzige Weltmacht aus dem erst 1989  beendeten 2. Weltkrieg hervorgegangen? Gibt es also, im Rückblick auf das 20. Jahrhundert, irgendetwas an der verdeckten Außenpolitik mit den netten Hurensöhnen Bin Hitler Bin Pinochet Bin Noriega Bin Laden auszusetzen? Aus der ethischen Perspektive von Moral und Menschenrechten zwar eine ganze Menge, doch aus der Machtperspektive von Washington und Wallstreet - absolut nichts! Deshalb ist auch "9-11" ist als provozierter, observierter und zugelassener Kamikaze-Angriff a la Pearl Harbor vorstellbar - mit jedem Tag der im Nebulösem verlaufenden "Fahndung" ein bisschen mehr.
 



 

Wo sind die Flugzeugteile geblieben?

Die Zahl der Ungereimtheiten zum 11. September sind derart groß, dass man als "aufgeklärter" Bürger fragt, wie so eine permanente und größte Gehirnwäsche aller Zeiten so lange Bestand haben kann. Viele Menschen erkennen jetzt, wie die sogenannten westlichen Demokratien funktionieren. Selbst die absurdesten Lügen können offensichtlich problemlos verbreitet werden, ohne dass es zu ernsthaften Nachfragen kommt.

Eine der Seiten, die nachhaltig nachfragt, ist die englischsprachige Seite:
http://www.asile.org/citoyens/numero13/pentagone/erreurs_en.htm

Sie zeigt anhand von Fotos das Pentagon nach den Anschlägen und fragt den Leser, wo denn das Flugzeug nur geblieben ist? Tatsächlich scheint ein komplettes riesiges Flugzeug, dass mit ca. nur 300 km/h aufgeschlagen sein soll, komplett "verschwunden" zu sein. Während im WTC sogar die Pässe der Terroristen problemlos den Aufprall mit viel höherer Geschwindigkeit überstanden haben sollen, soll sich hier ein komplettes Flugzeug samt Triebwerken und kompletten Flügeln in Staub aufgelöst haben.

Das erstaunliche daran ist ja nicht nur die Tatsache, dass die einfachen Bürger von den US-Amerikanern für dumm verkauft werden. Viel schlimmer ist, dass sämtliche Geheimdienste der westlichen Welt einschließlich aller deutschen Dienste, die sicherlich diese Rundmail mitlesen, dieses grausame Spiel mitspielen und ihre eigenen Bevölkerungen offensichtlich betrügen. 

Ist der von Huntington zur Notwendigkeit erklärte neue Feind des Islam so viel Manipulation wert? Ist der Schutz der Supermacht USA den deutschen Beamten so viel wert? Sind keine deutschen Experten in der Lage aus den Fotos das zu erkennen, was jeder Laie erkennen kann, dass dort nie ein Flugzeug hineingeflogen ist? Gibt es in allen diesen Diensten des Bundes und der Länder keine einzige aufrichtige Person, der die Information der Bevölkerung über diese größte Gehirnwäscheaktion der Menschheit für notwendig oder zumindest angebracht hält? Darf nur der Ex-Minister v.Bülow diese offensichtliche Tatsache aussprechen?

Glauben diese Dienste wirklich, dass von den harmlosen muslimischen Organisationen in Deutschland mehr Gefahr ausgeht, als von Menschen, die so eine generalstabsmäßige Massenmanipulation durchführen und über einen so langen Zeitraum aufrecht erhalten können?
 



 

Der CIA hat doch nichts damit zu tun! Wer soll euch das glauben?

Let one happen, stop the rest   Mathias Bröckers 19.04.2002

  The WTC Conspiracy XLII

http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/12357/1.html

  "Hören Sie auf, mir Emails zu schicken. Sie wissen, wer gemeint ist. Und Sie wissen, welche Emails ich meine ... OK, ich werde es sagen: diese weitergeschickten  Emails, die suggerieren oder geradewegs behaupten, dass die CIA und die US-Regierung irgendwie in die grauenhaften Anschläge vom 11. September involviert  sind", beschwerte sich unlängst der Washington-Redakteur des Magazins The Nation, David Corn, über die Hinweise, seinem Job als politischer Journalist  ordnungsgemäß nachzukommen.

  Alles Verschwörungstheorien, die "zu blöde sind, um darauf zu antworten". 

Wie zum Beispiel:

  "Emails über einen Burschen, der in Kanada einsitzt, behauptet ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter zu sein und angeblich schriftliche Warnungen vor den   Anschlägen Mitte August an seine Wärter übergab. Oder Emails, die  italienische Zeitungsberichte zitieren, nach denen Usama Bin Ladin im Juli im American Hospital in   Dubai an seinen Nieren behandelt wurde und sich dort mit einem  CIA-Offiziellen traf. Dann gibt es Emails, die sich auf ein in Frankreich  erschienenes Buch beziehen, das   feststellt, die Attacken seien einen Monat später gekommen, nachdem die  Verhandlungsführer der Bush-Regierung, die mit den Taliban über ein  Pipeline-Projekt   verhandelten, den Afghanen gedroht hätten: 'entweder ihr akzeptiert unser  Angebot eines Teppichs voller Gold oder wie beerdigen euch unter einem  Teppich von Bomben'."

  Nun haben diese Behauptungen, die Corn schlicht für "Scheiß" (crap) hält, und die daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen, die er als "verrückt" bezeichnet, schon ein bisschen   mehr Wertigkeit als eine bloße Email. Das Zitat aus den  Geheimverhandlungen mit den Taliban wurde vom pakistanischen Außenminister  wiedergegeben, der Bericht über   Usamas CIA-Meeting stammt ursprünglich aus dem französischen "Figaro" und  beruft sich auf Beobachtungen des französischen Geheimdiensts; und der in  Kanada einsitzende   Delmart "Mike" Vreeland konnte seine Zugehörigkeit zur US-Navy einem  Gericht in Toronto eindrucksvoll beweisen: Sein Anwalt rief aus dem  Gerichtssaal die   Telefonvermittlung des Pentagon an und ließ sich Vreelands Büronummer und  Durchwahl geben.

  Das sagt alles noch gar nichts. Kann der Navy-Geheimdienst so dumm sein, einen zu heiß gewordenen Agenten nicht aus seinem Telefonbuch zu streichen  ? Hat Frankreich   nicht eigene geopolitische Interessen und ein Motiv, mit Desinformation Sand ins Getriebe der US-dominierten Allianz zustreuen? Ist Pakistans Außenminister als   Bundesgenosse der Taliban ein glaubwürdiger Zeuge? Doch solche Fragen  stellt Corn erst gar nicht, seine Begründung aber, warum dieser ganze  Verschwörungsscheiß "absurd"   ist, verdient festgehalten zu werden:

  "Wären U.S.-Offizielle fähig zu solch einer niederträchtigen Tat? Fähig im Sinne von in der Lage dazu zu sein, sie durchzuführen, und willens dazu.  Um es einfach zu sagen:   Die Spione und Spezialagenten sind nicht gut genug, böse genug und nicht  mutig genug, so eine Operation zu inszenieren. Dieser Schluss basiert  teilweise auf, ich darf sagen,   gesundem Menschenverstand, aber ich habe mich auch jahrelang mit Themen  der nationalen Sicherheit beschäftigt (für ein Buch, das ich über die CIA  schrieb, habe ich   Interviews mit über 100 ihrer Angestellten geführt). Nicht gut genug: So  ein Plot - die simultane Zerstörung der beiden Türme, und Teile des Pentagons, und vier Flugzeuge,   die es aussehen lassen, als ob alles von jemand anderem begangen worden  sei: das ist weit jenseits des Fähigkeits-Levels der US.Geheimdienste."

  Dank dieser Aufklärung durch einen ausgewiesenen Experten, der u.a. über  100 CIA-Angestellte interviewt hat, können wir jetzt auch erahnen, was die  Fähigkeiten der   US-Geheimdienste trotz 30 Milliarden $ Jahresetat weit überschreitet:  eine Höhle, ein Bösewicht und 19 Räuber mit Cessna-Flugstunden. Obwohl  einer der prominentesten der   intellektuellen Debunker von "Verschwörungs-Schwachsinn" scheint sich  auch David Corn der Schwäche dieses Arguments bewusst zu sein, und sieht  sich deshalb genötigt, im   "Schlamm" einiger Verschwörungstheorien zu wühlen, um sie beispielhaft zu  zerpflücken.

  Dass er sich dabei das vermeintlich schwächste Glied - die Geschichte von  Delmart Vreeland - und ihren lautstärksten Vertreter - den "Cop vs CIA" und  "Form The   Wilderness"-Herausgeber Mike Ruppert - vornimmt, ist legitim, doch mit  deren Antwort hat Corn wohl nicht gerechnet - und sie dürfte unter dem  Teppich der liberalen "The   Nation" genauso verschwinden, wie die kritischen Fragen der  Kongressabgeordneten McKinney unter dem Teppich der nationalen Sicherheit.

  Der merkwürdige Fall des windigen kleinen Agenten Delmart "Mike"  Vreeland, der im Dezember 2000 in Kanada verhaftet wurde und im August 2001  seinen   Gefängniswärtern eine Notiz zukommen ließ, in der er vor einem großen  Anschlag auf exponierte Ziele in den USA warnte, ist aufmerksamen Lesern  dieser Serie schon seit   Mitte Oktober bekannt ( Juli 2001: Usama meets CIA!). Im Februar  berichteten wir von dem Gerichtsverfahren und dem spektakulären Beweis für  seine Identität als   Navy-Mitarbeiter ( Von Al-Capone-Land nach Pipelineistan). Mittlerweile  ist der 35-jährige Vreeland, der wegen Kreditkartenbetrugs angeklagt war,  vom Gericht in Toronto   gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt worden - und kämpft jetzt juristisch  gegen das Auslieferungsersuchen der USA, das er nach eigenen Befürchtungen  nicht länger als ein   paar Stunden überleben würde.

  Er hat einen offenen Brief an David Corn von "The Nation" geschrieben,  sowie Mike Ruppert in einem ausführlichen Interview 35 Fragen beantwortet.  Danach hat   Vreeland, der aus Moskau kommend in Toronto festgenommen worden war, von  den geplanten Anschlägen erstmals Anfang Dezember 2000 erfahren, aus dem  Dokument   eines US-Agenten, der zu der Kopie einer Warnung gekommen war, die  Russlands Präsident Putin aus dem Irak von Saddam Husseins Sohn zugestellt  worden sein soll.   Nachdem die kanadischen Behörden Vreelands Ersuchen, mit dem  Militärgeheimdienst zu sprechen, abgelehnt hatten, schrieb er im August  jene ominöse, hastige Notiz, die   seine Wächter dann versiegelt zur Habe nahmen und erst am 14. September  wieder öffneten. Neben einer Liste mit Gebäuden - WTC, Sears Towers, White  House, Pentagon -   enthält der Notizzettel auch den merkwürdigen Satz: "Let one happen, stop  the rest" - Lass eins passieren, stoppe die anderen" - zu dem sich Vreeland  im Interview auf Rat   seiner Anwälte aber nicht äußert. Auf die Nachfrage Mike Rupperts, ob  dieser Satz nicht impliziere, dass die Vereinigten Staaten oder ein anderer  Geheimdienst die ausführende   Terrorzelle komplett unterwandert habe, antwortete er: 

  "Das stimmt ohne Frage. Manchmal schaffen bestimmte Regierungen Netzwerke wie al-Qaida, die in Afghanistan ja wirklich die Regierung waren. Und diese  Einheiten   schaffen dann spezielle Probleme im Sinne der sie steuernden Regierung."   - Wissen Sie, wer diese Unterwanderung ausführt hat?   "Ich kann dazu keinen Kommentar abgeben."   - Ist es möglich, dass die Terrorzellen "geführt" wurden, ohne dass sie  davon wussten?   "Absolut."

  Mir schien die Geschichte dieses kleinen Agenten, der mit seiner von der  Navy finanzierten Kreditkarte einen auf James Bond macht, Edel-Champanger  kistenweise ordert und   als Yachtkäufer auftritt, von Anfang an realistisch. Auch dass er bei seinen Spionagetrips nach Moskau, bei denen es angeblich um ein Projekt  "Red Mercury" -   basketball-große Atomsprengkörper - ging, von Kollegen am Rande etwas  über die Warnung vor diesen  Anschlägen erfahren hat, ist glaubhaft - und  dass er dieses Wissen jetzt,   wo ihn sein Arbeitgeber wegen seines windigen Agentenlebens via  Kreditkarte hochgehen (bzw. einfahren) lässt, nutzt. um seine Haut zu  retten, scheint logisch. Ebenso wie die   Methode der Geheimdienste, "hot potatoes" unter ihren Undercover-Agenten  im Falle eines Falles mit fingierten Anklagen und anderen Tricks aus dem  Verkehr zu ziehen – und   abzustreiten, jemals mit ihnen zu tun gehabt zu haben.

  Nehmen wir einmal an, Vreeland sei wirklich nur ein gewöhnlicher Betrüger  und Kreditkartenschwindler, was würde ihm so eine  Geheimdienst-Räuberpistole, wie er sie den    kanadischen Behörden lieferte, in diesem Fall nützen? Müsste er, wenn er ernsthaft auf einer völlig erfundenen Identität als Agent beharrt, nicht  eher damit rechnen, in der   geschlossenen Abteilung der Klapsmühle zu landen, statt in Freiheit?  Also: diese kleine, halb-kriminelle Undercover-Wühlmaus, die seit ihrem  Ausscheiden aus der offiziellen   Navy für deren Geheimdienst als fester "freier Mitarbeiter" für 4.620  Dollar im Monat im Trüben fischt - dieser Lieutenant Delmart "Mike"  Vreeland ist echt. Was aber bringt   ihn dann dazu, im August 2001 seine Gefängniswärter vor einem Terroranschlag zu warnen, und die Namen der avisierten Gebäude auf einen  Zettel zu kritzeln? Dass er die   entscheidenden Fragen in seinem Interview nicht beantwortet, ist  nachvollziehbar - schon so dürfte er sich als "whistleblower" seines  Lebens augenblicklich nicht allzu sicher   fühlen. Doch dank seines Falls könne wir die Szenarien des Vorauswissens  um eine weitere Variante ergänzen:

  Eine Terrorgruppe, nennen wir sie der Einfachheit halber al-Qaida, plant  eine Serie von Anschlägen mit Passagierflugzeugen auf exponierte Gebäude  der USA. Planung und   Vorbereitung bleiben nicht unentdeckt, im Juni 2000 erfährt - laut  Vreeland - der irakische Geheimdienst davon und meldet es im November an  das befreundete Russland   weiter. Spätestens jetzt erfahren auch die amerikanischen Dienste davon,  scheinen aber nichts weiter zu unternehmen - und stattdessen die Parole  auszugeben "Let one happen   - stop the rest". Das jedenfalls notiert der im Dezember 2000 verhaftete  US-Agent Vreeland im August 2001 auf einer warnende Notiz, die bis zum 14.  September bei seiner   Habe schmort. Was der kryptische Satz meinen könnte, zu dem er sich  derzeit öffentlich nicht äußern will, deutet schon die Nachfrage Mike  Rupperts an - er klingt wie eine   Anweisung an die Undercover-Agenten in dieser Terrorgruppe. Stellt sich  die Frage, auf welchen Kanälen diese inoffiziellen Mitarbeiter bei  "al-Qaida" eingeschleust werden   konnten? Hier bietet sich der pakistanische Geheimdienst ISI an, der  engste CIA-Partner in der Region, von dem dann - laut Times of India unter  Berufung auf indische   Quellen und das FBI - unter anderem Mohammed Atta im Juli mit 100.000 $  bestückt wurde.

  Ist al-Qaida am Ende mit inoffiziellen Mitarbeitern ähnlich durchsetzt wie der deutsche NPD-Vorstand mit IM des Verfassungsschutzes? Dann wurde  Usama, dem   Doppelagenten par excellence, nach seiner Rolle als Watschenmann sicher  eine friedvolle Pension versprochen - in irgendeiner saudischen Oase, oder  rasiert und mit neuem   Pass in Florida ...
 



 

Angstschüren durch Terrorwarnungen

Der Mossad läßt grüßen

  Mathias Bröckers 22.05.2002 - Telepolis

  The WTC Conspiracy XLV

Ich schreibe diese Zeilen mit einem etwas mulmigen Gefühl: die Berliner Innenstadt ist schon einen Tag vor Bushs Ankunft ein Hochsicherheitstrakt, mindestens fünf Mal ist in den letzten zwei Stunden ein Hubschrauber über das Haus geflogen und abgesehen von dem nervigen Lärm stürzen diese Dinger ja gern mal ab. Und wenn ich mir vorstelle, dass dann hier im Hof nach irakischen Terroristen gefahndet wird oder alle Hausbewohner als potenzielle Al-Qaida-Unterstützer oder Anti-Bushisten erstmal vorläufig verhaftet würden ... So ein kleiner bis mittlerer Terroranschlag während des Besuchs in Europa käme ja nicht unpassend, um die laschen Europäer für einen Irak-Feldzug (bzw. die Finanzierung desselben nach der Regel "US fights, EU fonds, UN feeds") zu motivieren.

Vor allem Franzosen und Deutsche scheinen nicht bereit, weitere Kriegsabenteuer des US-Präsidenten zu finanzieren - zumal jetzt auch in den USA die Opposition der Demokraten wieder erwacht und sich der Skandal um die Nicht-Untersuchung des 11.9., die Nicht-Verfolgung von Bin Ladin und Al-Qaida und das Vorauswissen von Bush zu einer Regierungskrise ersten Ranges auswächst.

Noch mauert das Weiße Haus nach allen Regeln der Kunst, doch dass der Kettenhund der Regierung, Dick Cheney, seit Tagen nur denselben Ton kläfft - dass jede weitere Untersuchung "unpatriotisch" sei -, stimmt bedenklich. Wer so mit dem Rücken zur Wand steht - und neben der allgemeinen Wirtschaftskrise stürmt auch noch der Mega-Skandal "Enron" auf die Bush-Administration ein - ist angeschossen; und da angeschossene Cowboys oft blindlings um sich schießen, wirkt Bushs Werbung für die Eliminierung der "Achse des Bösen" immer weniger glaubwürdig. Braucht er den Krieg gegen Saddam nicht nur, um zu Hause seine Haut zu retten?

"Was wußte der Präsident und wann wußte er es?", lautete die berühmte Watergate-Frage. Seit Mitte Mai bekannt wurde, dass in zwei FBI-Memos aus dem Juli 2001 und in einem CIA-Briefing an Präsident Bush am 6. August vor der bevorstehenden Gefahr durch terroristische Flugzeugentführungen gewarnt wurde, gerät die Legende vom "Überraschungsangriff" auch in den Mainstream-Medien ins Wanken. Die lauter werdenden Vorwürfe gegen den Präsidenten, Warnungen nicht ernst genug genommen zu haben, werden zwar noch nicht dazu führen, dass das gesamte Kartenhaus einstürzt - Sollbruchstellen wie "Koordinationsmängel", "Bürokratie", "Schlamperei" deuten sich aber bereits an, ein Bauernkopfer in Form eines leitenden CIA-Manns wurde schon gebracht.

Doch wenn die aus ihrer selbstverordneten Trance langsam erwachenden Medien neben den bis dato öffentlich diskutierten Warnungen auch noch die ganze Geschichte des Vorauswissens zur Kenntnis nehmen, könnte es für Bush alsbald richtig eng werden. Zumal zwei der spannendsten Geschichten über die mögliche Verhinderung der Attentate in den USA bisher nur im Internet publiziert werden: die Hintergründe des Rücktritts des höchsten FBI-Terrorfahnders John O'Neill ( In Memoriam John O'Neill - der kaltgestellte Jäger Bin Ladins starb im WTC) im Juli 2001 und die Vorauswarnungen des in Kanada inhaftierten Navy-Spions Delmart Vreeland vom August 2001 ( Let one happen, stop the rest). Doch das Leck im Stonewall um die Vorgänge des 11.9. scheint geschlagen, der Ton in den Medien wandelt sich und es wird nicht mehr lange dauern, bis auch diese Fälle öffentlich diskutiert werden.

Überdies hat der innenpolitisch in die Klemme geratene Ariel Scharon aus Israel jetzt unter der Hand eine Breitseite in Sachen Vorauswissen des US-Präsidenten abgefeuert. Wie der irische Geheimdienst-Newsletter Global Intel berichtet, soll Scharon der Veröffentlichung sensitiver Mossad-Dokumente zugestimmt haben, die belegen, wann und wie der israelische Geheimdienst die CIA über die drohenden Attacken informiert hat. Gemäß den Dokumenten, die teilweise auch der englischen "Sunday Times" vorlagen, standen einige der Hijacker des 11. September unter 24-Stunden Beobachtung des Mossad. Gordon Thomas, Herausgeber von "Global Intel" schreibt am 21.Mai:

"Die in den geheimen Dokumenten enthaltenen Details zeigen, dass ein leitender Mossad-Agent seinem Kollegen von der Central Intelligenz Agency Hinweise gab, dass ein großer terroristischer Anschlag in den USA vorbereitet werde. Ein Handvoll Spione hatte die Al-Qaida-Organisation unterwandert, während erstaunliche 120 weitere, die sich als Kunststudenten aus Übersee ausgaben, eine große Undercover-Operation in ganz Amerika durchführten.

Andere Dokumente, die der Sunday Times von verschiedenen Geheimdiensten und der Drug Enforcement Agency vorliegen, zeigen, dass zwei Mossad-Zellen, bestehend aus sechs in Ägypten und Jemen geborenen Juden, in einer geheimen Basis in der israelischen Negev-Wüste ausgebildet wurden, um Usama Bin Ladins Netzwerk zu unterwandern. Ein Team flog nach Amsterdam und stand unter der Leitung der Europa-Abteilung des Mossad, die am Flughafen Schiphol im "El Al"-Gebäude stationiert ist. Es trat später in Kontakt mit Mohammed Atta in Hamburg, dem führenden Hijacker am 11. September. Die zweite Gruppe flog direkt nach New York. Von dort reisten sie nach Süd-Florida und infiltrierten die Bin Ladin Organisation. Im August letzten Jahres flog das europäische Mossad-Team mit einigen der Hamburger Terroristen nach Boston, einen Monat vor der Attacke auf die Twin Towers.

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Mossad Team mitgeteilt, dass eine Attacke auf die USA "nahe bevorsteht". Es berichtete dies an die Kontrollstelle in Tel Aviv und benutzte dazu ein sichereres Kommunikationssystem in Israels Washingtoner Botschaft. Anfang September sandte der Mossad Chef Efraim Halevy eine Warnung an die CIA über die Möglichkeit einer solchen Attacke. Die Warnung wurde empfangen und bestätigt. Aber von CIA Chef Tenet heißt es, er habe sie als "zu unspezifisch" beschrieben. Das FBI wurde ebenfalls informiert. Halevy sandte eine zweite Warnung an die CIA um den 7. September. Ein Sprecher des FBI verweigerte die Diskussion weiterer Details der Mossad-Operation mit dem Hinweis: "Es laufen Kongreß-Anhörungen zu möglichen Geheimdienstfehlern im Zusammenhang mit dem 11. September. Wir können ihre Informationen nicht bestätigen, da es sich um ein Teil des laufenden Verfahrens handelt."

Auch wenn die offizielle Bestätigung dieser Geschichte also noch aussteht, im Zusammenhang mit dem in den US-Medien immer noch unterdückten Spionageskandal mit Dutzenden inhaftieren Israelis (siehe: Die Kosher Conspiracy) macht sie ebenso Sinn, wie in Scharons augenblicklicher Situation. Nachdem sein Erzrivale Nethanjahu und eine Mehrheit der Partei vergangene Woche den Palästinenserstaat ablehnten, den Bush (und die UN) ihm aufzwingen, sieht Scharon wohl keine andere Möglichkeit mehr, als den ungeliebten US-Präsidenten mit dieser Veröffentlichung jetzt ins Zentrum des Sturms zu rücken. Mit den bis dato vom Weißen Haus gebetsmühlenhaften wiederholten Statements, dass die Vorausinformationen "zu allgemein" und "zu unspezifisch" waren, um darauf reagieren zu können, wäre es nicht mehr weit her, wenn sich bestätitgt, dass Mossad-Agenten Herrn Atta bis zur Tatortbesichtigung nach Boston begleitet haben, die Flugfortschritte der anderen Piloten in Florida beaufsichtigten - und der CIA regelmäßig darüber berichteten.

Ohne einen spektakulären Anschlag, ohne die Angst davor, die mit neuerdings täglichen Meldungen über bevorstehende Terrrorszenarien geschürt wird, ohne die Masse weiter in Panik und in dem Glauben zu halten, dass diese Regierung für ihre Sicherheit sorgen wird - kurz: nur eine Fortsetzung und Verschärfung des "war on terror" kann verhindern, dass ab sofort die Jagd auf diesen Präsidenten eröffnet wird. Und ein "impeachment", wie es wegen des Zigarrenzwischenfalls seines Vorgängers recht war, nun im Falle von Bushs "fahrlässigem" (?) Opfer der Twin Towers allemal billig scheint.
 



 

Junge Welt 28.05.2002

  Ausland von Rainer Rupp

  Kartell des Schweigens

  Was hat die US-Regierung im Zusammenhang mit   den Anschlägen vom 11. September zu vertuschen?

  Sowohl US-Präsident George Bush wie auch sein Vize Dick   Cheney haben vor vier Monaten unter großem persönlichen   Engagement versucht, den Mehrheitsführer im US-Senat, den   demokratischen Politiker Tom Daschle, von seiner Forderung   nach einer unabhängigen Untersuchung über mögliche   Versäumnisse der US-Geheimdienste und der Bush-Regierung   im Zusammenhang mit den Ereignissen des 11. Septembers   abzubringen. In einem Interview in »Meet the Press« im   amerikanischen Nachrichtensender NBC am Sonntag   widersprach Senator Daschle nun öffentlich Cheney, den er   damit indirekt der Lüge bezichtigte. Der Vizepräsident hatte   noch letzte Woche vehement abgestritten, daß er jemals   Daschle vor einer Untersuchung des 11. Septembers gewarnt   hätte.

  Cheney habe ihn - so Daschle - am 24. Januar angerufen, um   ihn von seinem Plan abzubringen. Präsident Bush habe ihn   dann während eines Frühstückstreffens im Weißen Haus am   28. Januar mit dem gleichen Anliegen bekniet. Auch zu   späteren Zeitpunkten hätten die beiden Regierungsvertreter  immer wieder versucht, ihn umzustimmen. Als Begründung für   ihr Vorgehen hätten sowohl Cheney als auch Bush »den   Mangel an Personal« angeführt.

  Erneut bekräftigte nun Daschle seine Absicht, eine   unabhängige Untersuchungskommission für den 11.   September im Stil der Warren Commission nach der Ermordung   Kennedys einzusetzen. Da von Tag zu Tag mehr Pannen und   grobe Fehler von FBI und CIA öffentlich werden, mehren sich   kritische Stimmen, die sogar davon ausgehen, daß die   Terrorangriffe hätten verhindert werden können, wenn die   Bush-Regierung verantwortlich gehandelt hätte.

  Nicht verwunderlich, daß vor diesem Hintergrund das Weiße   Haus derzeit alles versucht, die tatsächlichen Umstände, die   zum 11. September führten, im dunkeln zu belassen.   Inzwischen läßt auch Bushs Nationale Sicherheitsberaterin,   Condoleezza Rice, keine Gelegenheit aus, davor zu warnen,   daß Enthüllungen über die nachrichtendienstlichen Pannen   lediglich dem amerikanischen »Krieg gegen den Terror   schaden« würden. Daher wollen Cheney und Bush lediglich   einer Untersuchung durch die beiden Geheimdienstausschüsse   des US-Kongresses zustimmen. In denen geben als   hinzugezogene Experten sowohl amtierende als auch   ehemalige Geheimdienstler den Ton an. Außerdem bleiben die   Untersuchungen und deren Ergebnisse in der Regel geheim.   Der republikanische Mehrheitsführer des   Repräsentantenhauses und Bush-Freund Richard Armey aus   Texas forderte bereits, »hoch qualifizierte und professionelle   Ermittler« (also Mitarbeiter der Geheimdienste, die ihre   Tätigkeit selbst prüfen sollen), die »ihre Arbeit mit Patriotismus   und Verantwortung erledigen« (also den Anweisungen der   Bush-Regierung Folge leisten) in die Untersuchungen der   Geheimdienstausschüsse einzubinden. Cheney betonte im   Nachrichtensender »Fox«, daß die Geheimdienstausschüsse   große Erfahrung damit hätten, »geheime Informationen auch   geheimzuhalten«.

  Inzwischen ist das FBI-Hauptquartier ins Zentrum der Kritik   gerückt, weil dort fast systematisch alle Warnungen im Vorfeld   der Terrorattentate in den Wind geschlagen worden waren,   die von den Länderbüros des FBI eingegangen waren. So weiß   inzwischen die amerikanische Öffentlichkeit, dass   Spezialagenten aus Phoenix und Minneapolis vergeblich  versucht hatten, das Hauptquartier in Washington u.a. über   ihre Erkenntnisse zu den Flugübungen junger Männer aus dem   Mittleren Osten an amerikanischen Flugschulen zu warnen.   Inzwischen gibt die Bush-Regierung zu, etwas, aber nur   Ungenaues, gewußt zu haben. Sie räumt allerdings nur ein,   was sie auf Grund von Zeugenaussagen von FBI-Beamten   nicht länger leugnen kann.

  * Informationen und Hintergründe zu diesem Thema   dokumentiert Rainer Rupp in dem kürzlich erschienenen Buch   »Das Schweigekartell«. Kai Homilius Verlag, 18 Euro, zu   bestellen im Buchhandel (ISBN: 3-89706-892-3) oder per   E-Mail an artra@web.de
 



 

junge welt 12.06.2002  von Rainer Rupp

  Hollywood führt Regie im Weißen Haus

  USA stricken fleißig an Legende von der Bedrohung

  Seit zwei Wochen explodiert alltäglich auf gut 3000 amerikanischen   Kino-Leinwänden eine kleine Atombombe, mit der Terroristen halb   Baltimore in Schutt und Asche legen. Die »schmutzige Bombe«   detoniert mehrmals pro Tag, denn so viele Amerikaner finden den   Film »The Sum of All Fears« (deutscher Verleihtitel: Der Anschlag)   derart sehenswert, daß er schon zum Spitzenreiter der US-Kinocharts   geworden ist. Da wollte die US-Regierung nicht  nachstehen: Am   Montag, bei seinem Besuch in Moskau, ließ der christliche   Fundamentalist und Bibelfanatiker John Ashcroft, seines Zeichens   Justizminister der USA und somit auch oberster Befehlshaber des   FBI, die internationale Presse wissen, daß ein geplanter   Terroranschlag mit einer sogenannten »schmutzigen Bombe« kürzlich   verhindert worden sei. Unter einer »schmutzigen Bombe« versteht   man eine konventionelle Bombe mit einem Mantel aus stark   strahlendem, radioaktivem Material. Bei der Explosion gibt es zwar   keine atomare Kettenreaktion, aber das strahlende Material wird   verschleudert und kann große gesundheitliche und wirtschaftliche   Schäden verursachen, indem z.B. ganze Stadtteile auf Dauer   kontaminiert werden.

  Bei dem mutmaßlichen Terroristen handelt es sich um den   amerikanischen Staatsbürger Jose Padilla, der den muslimischen   Namen Abdullah Al Mujahir angenommen hat. Bisher ist über Mujahir   wenig bekannt. Er ist in New York geboren und hat als ehemaliges   Mitglied einer Chicagoer Streetgang eine kriminelle Vergangenheit   mit Gefängniserfahrung. Später muß er sich dann den radikaleren   Formen des Islam zugewandt haben und in diesem Zusammenhang   auch nach Afghanistan und Pakistan gekommen sein, wo er nach   Angaben des FBI als Bombenbauer ausgebildet worden ist. Zugleich   habe Muhajir sich über die technischen Möglichkeiten sachkundig   gemacht, strahlendes Material möglichst weit zu verbreiten. Mit dem   Auftrag seiner Al-Qaida-Bosse, in den Vereinigten Staaten   »Erkundungen« für die Explosion einer »schmutzige Bombe«   anzustellen, sei Muhajir in die USA zurückgekehrt, wo er am 8. Mai   aus Pakistan kommend auf dem Flughafen von Chicago vom FBI   festgenommen wurde.

  Bereits einen Tag nach der sensationellen Eröffnung von   Justizminister Ashcroft überwogen die Zweifel, ob es sich bei dem   Verdächtigen tatsächlich um einen höchstgefährlichen Terroristen   handelt. Selbst FBI-Chef Mueller hat inzwischen einräumen müssen,   daß sich die angebliche Attentatsplanung »in einem Frühstadium«  befunden habe. Offensichtlich hat das FBI keinerlei Beweise für   Terrorpläne, nicht einmal Absichtserklärungen der angeblich   Beteiligten. Laut FBI-Chef Mueller habe es sich noch um eine Phase   der Diskussionen, »aber einer regen Diskussion«, gehandelt. 

  Selbst Superscharfmacher Paul Wolfowitz, der stellvertretende Chef   des Verteidigungsministeriums, in dessen »Obhut« sich derzeit Mr.   Muhajir befindet, gab zu, daß »es noch keinen Plan gegeben hat«.   »Wir haben den Mann im Vorplanungsstadium stoppen können.« Mit   anderen Worten, auch ohne Pläne kann man in den USA schnell als   Top-Terrorist verhaftet werden. Einige wilde Phantasien eines   irregeleiteten jungen Mannes können bei der von der Bush-Regierung   absichtlich geschürten allgemeinen Hysterie offensichtlich schon   genügen, als Staatsfeind Nr. 1 auf unbestimmte Zeit ohne   Rechtsbeistand und Verhandlung vor einem ordentlichen Gericht ins   Gefängnis zu wandern. Genau das steht Abdullah Al Mujahir, alias   Jose Padilla, jetzt bevor. Zwar ist er amerikanischer Staatsbürger   und müßte auch als solcher vor Gericht behandelt werden. Aber   inzwischen hat die US-Regierung eine Entscheidung eines Obersten   Gerichts aus dem Jahre 1942 ausgegraben, mit dem die Misshandlung   eines jeden amerikanischen Bürgers als »feindlicher Kämpfer«   gerechtfertigt werden kann, der auch nur irgendwie im Verdacht   steht, mit den Gegnern der USA im Krieg gegen den Terror   zusammengearbeitet zu haben.

 



 

SPIEGEL ONLINE 30.05.2002

11. September: Der Verschwörungs-Theoretiker

Von Carsten Volkery, New York

Als US-Präsident George W. Bush kürzlich wegen möglichen Vorwissens des Terroranschlags unter Druck geriet, war Nico Haupt nicht im geringsten überrascht. Schließlich arbeitet der in New York lebende Deutsche seit dem 11. September an der Aufdeckung des vermeintlichen Regierungsplots.Carsten Volkery Nico Haupt: Bewusstes Wegschauen der RegierungNew York - Die größten Sorgen macht sich Nico Haupt um seinen Ruf. "Ich bin kein Verschwörungstheoretiker", versichert er immer wieder - so, als müsse er sich das selbst einreden, um nicht wahnsinnig zu werden. Er sitzt in einem Café auf der Fifth Avenue, aus seinem Mund sprudeln die Fakten nur so hervor. Zahlen, Namen, Orte. Nach wenigen Minuten ist klar: Dieser Mensch hat alles gelesen, was jemals über den 11. September 2001 veröffentlicht wurde. Wie ein Besessener sammelt der unterbeschäftigte Ex-Düsseldorfer seit über acht Monaten Agenturmeldungen, studiert Zeugenaussagen, vergleicht Listen, fertigt Zeitleisten an. Zehn Stunden am Tag ist er online, sämtliche Suchmaschinen setzt er auf das eine Ziel an: Was ist wirklich passiert an jenem Tag? Was wusste die Bush-Regierung? Wer steckt hinter dem Insider-Trading vor dem Anschlag? Woher kamen die Anthrax-Briefe? 

Die 500 wichtigsten offenen Fragen hat Haupt auf seiner Webseite  ourdna.org aufgelistet. "Ich stelle die Fragen, die die Mainstream-Medien vergessen", sagt er. Er sieht sich als Bannerträger eines untergegangenen investigativen Journalismus, doch was er an Antworten bereit hält, sind wilde Theorien über Geheimagenten, Hintermänner und dunkle Regierungskanäle. Die zahllosen Informationen aus dem Terrorsumpf haben sich in seinem Kopf zu einem ungeheuren, nicht immer schlüssigen Gebilde zusammengefügt. Seine Hauptthese: Bei dem Terroranschlag vom 11. September handele es sich um einen "Lihop", kurz für "Let it happen on purpose". Was in der Öffentlichkeit als Versagen der Geheimdienste hingestellt werde, sei in Wahrheit ein bewusstes Wegschauen der Regierung gewesen, sagt Haupt. Der Krieg gegen die Taliban sei seit vier Jahren geplant. Pentagon und CIA hätten nur einen Anlass gebraucht. Nach dem Sturz der Islamisten könne nun endlich die lang geplante Öl-Pipeline in Afghanistan gebaut werden - ganz nach dem Geschmack der Bush-Freunde in der Ölbranche. 

Ein amerikanischer Präsident, der ungerührt Flugzeuge ins World Trade Center fliegen lässt? Haupt nickt und schaut beschwörend über den Tisch: "Das ist kein Freak-Shit, den ich hier erzähle." Aus der Defensive schießt er mit Fragen um sich: Warum zum Beispiel hätten ranghohe Pentagon-Mitarbeiter am 10. September ihre Flüge für den nächsten Tag gestrichen, wie "Newsweek" berichtet hatte? Oder warum sind die Nothelfer der Federal Emergency Management Agency (Fema) bereits am Tag vor der Katastrophe in New York eingetroffen? FP/DPA 11. September: Um 9.03 Uhr rast eine Maschine der United Airlines in den Südturm. 

Mit seiner Meinung ist Haupt nicht allein. Mindestens hundert Websites - mit Namen wie whatreallyhappened.com oder truthout.org - bestärken sich  gegenseitig in der "Lihop"-Hypothese. Der langjährige CIA-Kritiker Mike  Ruppert, ein ehemaliger Cop aus Los Angeles, hat sogar ein Video veröffentlicht. Titel: "Truth and Lies of 9-11". Zusammen bildeten die Websites einen "Ring der Skeptiker", sagt Haupt. Sie haben eine Petition an den Kongress verfasst, in der sie eine Untersuchung fordern. Zum Beweis, wozu das Pentagon fähig ist, verweisen die "Skeptiker" gern auf die "Operation Northwood": Der vor kurzem veröffentlichte Geheimplan aus dem Jahr 1961 sah vor, amerikanische Passagierflugzeuge über Kuba abzuschießen und die Schuld Fidel Castro in die Schuhe zu schieben. Das Pentagon suchte damals nach einem Vorwand, in Kuba zu intervenieren. Präsident John F. Kennedy lehnte den Vorschlag aber ab. 

Beim Durchforsten der Nachrichtenwelt hält sich Haupt an die beiden Grundüberzeugungen aller Verschwörungstheoretiker. Erstens: Die CIA ist nie ohnmächtig, sondern immer allmächtig. Sie lässt die Terroristen tanzen, nicht umgekehrt. Und zweitens: Offizielle Verlautbarungen, wie etwa neue Terrorwarnungen, sind nicht Information, sondern Desinformation. "'Wie aus Geheimdienstkreisen verlautet', wenn ich das schon höre, lache ich mich tot", sagt Haupt. Seine Paranoia geht so weit, dass er kaum eine Nachricht seit dem 11. September glaubt. John Walker, der angeblich zu den Taliban übergelaufene amerikanische Verräter? Ein Brocken, der den Medien hingeworfen wurde, damit sie was Schönes zu schreiben hatten. Daniel Pearl, der angeblich von Terroristen ermordete "Wall Street Journal"-Reporter? Ein klarer Fall eines investigativen Journalisten, der mundtot gemacht werden musste - und zwar vom pakistanischen Geheimdienst ISI, unter Kontrolle der CIA. 

Richard Reid, der angebliche Schuhbomber? "Der größte Scheiß." Das sei vom ISI inszeniert gewesen, und Pearl habe es rausgefunden. Haupt ist in Fahrt. Mit seinen langen Armen wild gestikulierend redet er sich in Rage. "Niemand in den Mainstream-Medien schreibt, warum Don C. Wiley von der Brücke gestürzt ist." Die Krawattenträger, die am Nebentisch ihren Lunch verdrücken, schauen herüber. Wiley war ein Viren-Experte der Harvard University, der vergangenen Dezember tot im Mississippi gefunden wurde. Offiziell wurde sein Sturz als Unfall dargestellt. Haupt hingegen sieht ein Muster: Sechs Mikrobiologen seien seit dem Auftauchen der Anthrax-Briefe gestorben. Sie hätten womöglich gewusst, wer die Briefe abgeschickt habe. Dass der 11. September und Anthrax zusammengehören, steht für ihn außer Frage.DPA Mehr als 2800 Menschen starben in den Trümmern des World Trade Center Haupts Entwicklung zum hauptberuflichen Verschwörungstheoretiker verlief nicht geradlinig: 

Anders als der Idealtyp dieses Milieus war er zuvor weder bei der CIA noch bei der Polizei. Auch Ufos hat er noch nicht gesichtet. Er wuchs in Düsseldorf auf, war zehn Jahre lang Moderator einer lokalen Radiosendung ("Ecstasy", später umbenannt in "Netzkraut"). Bereits 1993 entdeckte er das Internet. Seit 1996 darf er sich Diplom-Medienpädagoge nennen, was ihm aber peinlich ist. 1998 gründete er in Nordrhein-Westfalen den Landesverband von Chance 2000, der Spaß-Partei von Christoph Schlingensief. 

Auf der Landesliste für die Bundestagswahl war Haupt sogar  Spitzenkandidat, er stand auf demselben Wahlzettel wie Franz Müntefering, Guido Westerwelle und Norbert Blüm. Vor drei Jahren kam er nach New York, "wegen der damaligen Internetsituation". Er nannte sich Netzkünstler (zu seinen "Projekten" zählte unter anderem das elektronische Schreddern der Big-Brother-Webseite) und arbeitete für Josh Harris bei Pseudo.com, dem inzwischen Pleite gegangenen ersten Internet-Fernsehsender. Ab und zu schrieb er für das Online-Magazin "Telepolis" und das deutsche Magazin für Cyberkultur, "De:Bug". Jetzt schlägt er sich mit Gelegenheitsarbeiten als Programmierer durch.Carsten Volkery Theoretiker Haupt: Nicht Information, sondern Desinformation Am 11. September dann fand er seine neue Mission. Um 8.51 Uhr posaunte er die Nachricht auf seiner Webseite heraus - wenige Minuten nachdem das erste Flugzeug eingeschlagen war. "Ich war einer der Ersten, die die Passagierlisten von United Airlines und American Airlines runtergeladen haben." 

Doch bald kamen die ersten Fragen auf. Seither hat er seine Website zum Skeptiker-Portal ausgebaut und sich selbst völlig in der Cyber-Gerüchteküche verloren. Als die Bush-Regierung vor knapp zwei Wochen einräumte, Vorwarnungen erhalten zu haben, sah Haupt sich bestätigt. Mit jeder neuen FBI-Enthüllung schlägt sein Herz höher. "Wir sind dabei, Demokratiegeschichte zu schreiben." Am Ende, ist er überzeugt, wird alles rauskommen - was immer das sein mag. Zunächst muss er jedoch noch die neuesten Nebelkerzen des Pentagon bekämpfen: Seit der öffentlichen Kritik an Präsident Bush ist plötzlich die Leiche von Daniel Pearl aufgetaucht, wurde bekannt, dass Osama Bin Laden lebt, war New York auf einmal wieder in Gefahr. In Haupts Augen alles sehr verdächtig: "Wir dürfen uns nicht ausruhen."
 



 

Verschwörung gibt es nicht erst seit den 11. September

Gestapo Homeland und Stasi Security

  Mathias Bröckers 10.06.2002 - Telepolis

  The WTC Conspiracy XLVII

  Als ich den Schriftsteller Robert Anton Wilson fragte, wie er als Autor des "Lexikons der Verschwörungstheorien" und des epischen Verschwörungsromans   "Illuminatus" denn zu seinem Thema gekommen sei, berichtete er von seinen  Erfahrungen mit dem "CounterIntelligenceProgram" (COINTELPRO) des FBI Ende   der 60er Jahre. Die Aufdeckung dieser großen Unterwanderungs- und  Überwachungsaktion führte dann zu einer Neuorganisation und strikten  Arbeitsteilung von   FBI und Geheimdiensten - die mit Bushs Gestapo-ähnlichem "Homeland  Security"-Ministerium als neuer Superkontrollbehörde jetzt rückgängig  gemacht werden   soll ( Und die Lösung ist: ein neues Ministerium).

  Meine ersten Erfahrungen machte ich in der Anti-Vietnamkriegs-Bewegung  der 60er Jahre, mittlerweile ist der Fall dokumentiert. Das FBI hatte ein   CoIntelPro - Counter-Intelligence-Program - gestartet, dessen Ziel es  war, die Friedensgruppen nicht nur zu unterwandern, sondern sie dies auch  wissen zu   lassen. Das sollte dazu führen, dass sich die Leute gegenseitig  verdächtigen, weil jeder jeden für einen Regierungsagenten hält. Das ist  alles festgehalten in   einem Regierungs-Memo über die Untersuchungen dieser Sache in den 70er  Jahren Und tatsächlich machte die einsetzende Paranoia es damals auch   ziemlich unmöglich, dass wir in der Friedensbewegung weiter konstruktiv  zusammen arbeiten konnten. Mit dieser Methode ging die Regierung auch gegen die   Black Panthers und andere radikale Gruppen vor - und gegen Ende der 60er  hatte ich mich dann mehr oder weniger an den Gedanken gewöhnt, dass nahezu   jeder, mit dem ich einmal politisch zusammen gearbeitet hatte, ein  Regierungsagent war. Anstatt nun paranoid zu werden, fand ich das eher  ziemlich komisch.
  Interview mit R.A.Wilson

  Seinen unerschütterlichen Humor hat Wilson immer noch nicht verloren -  und anders lässt sich die grauenhafte Farce der bushistischen  Machtübernahme nach dem 11. 9. auch   kaum noch ertragen. Die "Wahrheit" kann da nur noch in Witzen oder  Rätseln daherkommen, wie in Wilsons jüngstem Beitrag über die Risiken des  Kokainmissbrauchs:

  "Zwei bekannte politische Führer hatten angeblich diese ruchlose  Gewohnheit.   Beide kamen aufgrund zweifelhafter Wahlen, durch undemokratische,  irreguläre Methoden, an die Macht   Beide Nationen erlebten unmittelbar Anschläge auf berühmte öffentliche  Gebäude.   Beide beschuldigten eine ethnische Minderheit bevor die Ermittlungen  Beweise erbracht hatten.   Beide führten "Hexenjagden" gegen die beschuldigte Minderheit durch.   Beide setzten bürgerliche Freiheiten "zeitweise" aus.   Beide stellen die Bevölkerung unter Beobachtung.   Beide unterhielten verborgene und geheime Regierungen.   Beide erklärten nahezu der gesamten Welt den Krieg.   Einer hatte einen lustigen Schnauzbart. Wie hieß der andere?

  Was den bösen Mann mit dem kleinen Bart betrifft, ist sein multipler Drogenkonsum - anders als der als späte "Jugendsünde" apostrophierte  Missbrauch von Kokain und   Alkohol durch den amtierenden US-Präsidenten - recht gut belegt. Dank der  täglichen Injektionen und Medikamentengaben seines Leibarztes Dr. Morell,  war der fleisch-,   alkohol-, und nikotin-abstinente Führer mit einem Cocktail von Drogen  versorgt, der die meisten Nicht-User sogleich ins Jenseits befördert hätte.  Hitler aber wachte nach einem   Kreislaufkollaps durch eine Überdosis Pervitin und Kokain - zum Erstaunen  des Notarztes im Führerbunker - durch eine weitere Kokaingabe wieder auf  (siehe die 2-bändige   Dokumentation: "Nazis on Speed - Drogen im 3. Reich", herausgegeben von  Werner Pieper, erscheint August 2002, ISBN 3-930442-53-1).

  Was das "zeitweilige" Aussetzen bürgerlicher Freiheiten und die Bespitzelung der Bevölkerung betrifft, soll jetzt nach dem (lange vorher  konzipierten und nach den Anschlägen   durchs Parlament gepeitschten) "Patriot Act" der zweite Akt der  Machterschleichung über die Bühne gehen. Das neue "Stasi"-Ministerium ist  keine Panikreaktion auf die   jüngst erwachte Debatte über die FBI- und CIA-"Pannen" und das  Vorauswissen der Regierung, sondern ebenfalls von langer Hand und in  größter Diskretion geplant. Die   "Knoten", die vor und nach dem 11.9. von Geheimdiensten und Ermittlern  angeblich nicht "verbunden" werden können, fügen sich plötzlich zusammen,  und sogar das Magazin   "Wired " ahnt mittlerweile wohin: Do dots connect to police-state ?.

  Nachdem die Nachrichten über die Hintergründe und Ungereimtheiten der  offiziellen Tatversion, von denen hier seit 8 Monaten berichtet wird,  langsam auch den Weg in die   Mainstream-Medien finden, scheint der der Bush-Putsch weiter wie ein  Uhrwerk abzulaufen. Zum einen garantiert die Zusammensetzung der aus  Mitgliedern des Senats und   Repräsentantenhauses bestehenden Untersuchungsausschüsse zum 11.9. für  die Fortsetzung der Nichtaufdeckung und des Cover-Ups - die überwältigende  Mehrheit der   Mitglieder steht auf der payroll von einschlägig Verdächtigen: Council on  Foreign Relations, Carlyle Group, Lockheed, Northrop Grumman, Enron, usw.,  usf.

  Zum anderen wird die Kongress-Untersuchung der FBI- und CIA-"Pannen" von  der Diskussion um das neue Super-Stasi-Ministerium in die zweite Reihe  gedrängt: Um die   Parlamentswahlen im Herbst zu gewinnen legt die Bush-Administration alles  darauf an, nicht auf die jüngste Vergangenheit des "war on terror" und ihr  Vorauswissen der   Anschläge festgenagelt zu werden, sondern die Zukunft der "homeland  security" zum Thema zu machen.

  Dieser Blitzkrieg gegen Verfassung und Bürgerrechte scheint auch  vonnöten, denn am Wochenende kamen zwei weitere "Kleinigkeiten" an die  Öffentlichkeit, die den "Wag the   Dog"-Verdacht weiter erhärten: Salon.com berichtet unter Berufung auf  einen Enron-Lobbyisten, dass das Weiße Haus schon im August von der  bevorstehenden Giga-Pleite   Enron wusste und die konservative Anti-Korruptions-Organisation "Judical  Watch" kündigt kündigt neue Enthüllungen in Sachen Anthrax an: die vom  11.9. so maßlos   überraschten Top-Offiziellen des Weißen Hauses hatten schon vor dem  Auftauchen der ersten Milzbrand-Briefe Anti-Anthrax-Medizin an Mitarbeiter  verteilt ( Wusste man   im Weißen Haus schon frühzeitig von drohenden Anthrax-Anschlägen?).
 


 
 

Die Usama-Legende

  Mathias Bröckers 18.06.2002 - Telepolis

  The WTC Conspiracy XLVIII

 Eine der Schlüsselszenen in Oliver Stones Film "JFK" über die Verschwörung hinter der Ermordung Präsident Kennedys spielt am Tag der Todesschüsse auf einem Flughafen in Neuseeland. Dort steht ein "Mister X" in Air Force- Uniform (gespielt von Donald Sutherland) und liest in der Extraausgabe des lokalen "Christchurch Star" ausführliche Details über den angeblichen Täter Lee Harvey Oswald. Doch zu diesem Zeitpunkt ist in den USA noch gar nicht bekannt, dass ein Mann namens Oswald überhaupt verhaftet wurde.

Hatten die Medienoperatoren des Kennedy-Plots bei der Beachtung der 7-stündigen Zeitverschiebung einen Fehler gemacht und ihre "Hintergrundberichte" in diesen Teil der Welt aus Versehen zu früh abgesetzt? Dies behauptete der (2001 verstorbene) Luftwaffen-Colonel Fletcher Poutry, das Vorbild für Stones "Mister X" und Autor eines Buchs über die Kennedy-Ermordung..

Dass dem als "Paranoiker" und "Crackpot" apostrophierten Poutry selbst ein Fehler unterlaufen ist - die erste Radio- und TV-Meldung über die Verhaftung Oswalds wurde in USA um 10 Uhr 26 (neuseeländischer Zeit) ausgestrahlt, das Extrablatt des Christchurch Star erschien um 11 Uhr 30 - löst das Rätsel nur, wenn man, wie es die Debunker Poutrys tun, für kein Problem hält, innerhalb einer Stunde einen derart ausführlichen Artikel zu schreiben, zu setzen, zu drucken und auszuliefern. 

Weil mein Vater Redakteur  war und mich als Jungen oft mit in die Druckerei nahm, weiß ich zufällig genau, wie Mitte der 60er Jahre Zeitungen gemacht wurden: Nachrichten tickerten aus schrankgroßen  Siemens-Fernschreibern und mussten auf riesigen Höllenmaschinen in Blei gesetzt, in Holzrahmen layoutet und auf Papp-Matrizen gepresst werden. Selbst wenn ein Redakteur über Kurzwelle die ersten US-Meldungen über den "Täter" abgehört und mitgeschrieben hätte, wäre dieses Extrablatt nicht innerhalb einer Stunde fertig geworden.

Mit dieser Merkwürdigkeit im Hinterkopf lohnt sich ein Blick auf die Sonderausgabe der Washington Post vom 11. September. Ich weiß nicht, wann sie ausgeliefert bzw. in die Online-Ausgabe hineingenommen wurde - doch allzuviele Stunden dürften nach dem Fall der WTC-Türme noch nicht vergangen sein, da macht das Amtsblatt des Weißen Hauses unter der Überschrift US has strong evidence of Bin Laden to attack den Schuldigen in einem detaillierten Hintergrundbericht namhaft. Zwar wird heute nicht mehr in Blei gesetzt, aber wenn dieser Artikel nicht schon vorbereitet war, als die WTC-Türme noch standen, fresse ich einen Besen.

  Jenseits der flüchtigen TV-und Radioberichte wird hier schwarz auf weiß der Grundstein und Rahmen für die Usama-Legende gelegt, die sich fortan auf allen Medienkanälen  selbstreferentiell zur "Realität" einer Al-Qaida-Weltverschwörung auswächst. In einer sehr lesenswerten Untersuchung über die Propaganda-Vorbereitungen des 11.9. hat Chaim Kupferberg jetzt gezeigt, auf welches wohlpräparierte Gerüst von veröffentlichten Informanten und Gerüchten über Bin Ladin dieser Artikel aufsetzt, mit dem Schuldzuweisung und Vorverurteilung des Sündenbocks wenige Stunden nach dem "Überraschungsangriff" ihren Lauf nehmen.

  Wohlpräpariert deshalb, weil es kaum ein Dutzend Journalisten und Informanten sind, die in einer Handvoll wichtiger Medienorgane in den Jahren davor - und in den Tagen und Wochen danach - für die entscheidenden Fleischbrocken und Ecksteine der Ladin-Legende sorgen. So wie Vernon Loeb, der als "National Security"-Redakteur der "Washington Post" als erster der schreibenden Zunft die "harten Beweise gegen Bin Ladin" am 11.9. in die Welt setzt - und der am Tag danach eher beiläufig berichtet, dass einer der im World Trade Center Umgekommenen, John O'Neill, bis vor zwei Monaten als Counterterrorism-Chef des FBI für die Jagd auf Bin Ladin zuständig war.

  Am 4. September hatte Loeb ebenfalls eher beiläufig berichtet, dass dem Ausstieg O'Neills aus dem FBI Unstimmigkeiten vorausgegangen seien: wegen seiner Al-Qaida Fahndung in Saudi Arabien und Jemen und wegen eines Dienstvergehens. Bei einer Sitzung in Florida hatte er seine Aktentasche mit geheimen Unterlagen vergessen, die vom Hotelpersonal beiseite genommen und kurze Zeit später wieder in seinem Besitz war. Wiederum Loeb und die Washington Post hatten, unterstützt von der New York Times, drei Wochen vor O'Neills Tod, über diese nach 30 Jahren glänzender Polizeikarriere eher kleine Schlamperei so groß berichtet, dass Kupferberg hier wohl nicht zu Unrecht eine Schmierenkampagne O'Neill mit dem Ziel vermutet, einen potenziell unangenehmen Experten zu diskreditieren.

  "Das größte Hindernis bei den Ermittlungen gegen islamistische Terroristen waren die Interessen der US-Ölkonzerne und die Rolle Saudi-Arabiens", hatte O'Neill im Juli 2001 in einem Interview bekundet -Äußerungen wie sie nach dem 11. September schwerlich mit der offiziellen "Achse des Bösen" in Einklang zu bringen gewesen wären. Und da auch neun Monate nach der Tat immer noch kein einziger der "starken Beweise" aufgetaucht ist, von denen Vernon Loeb schon am 11. 9. zu berichten wusste, ist auch John O'Neill immer noch ein Unthema für die TV-Stationen und die "Terrorismusexperten" von Washington Post, New York Times, Newsweek und Time-Magazin.

  Im November hatte ich in der ersten Erinnerung an den tragischen Tod dieses Top-Cops - In Memoriam John O'Neill - der kaltgestellte Jäger Bin Ladins starb im WTC - schon auf die Eignung des Falls für einen Oliver Stone-Film hingewiesen. Mittlerweile haben sich die mysteriösen Umstände eines Abgangs so verdichtet - "Wurde er ein Opfer des Bush-Administration?" fragt democrats.com -, dass er zu einer Schlüsselfigur werden könnte. Wenn jemand die wirklichen "Häfen des Terrors" sucht, müsste er nur in der Richtung suchen, die dieser Spürhund vorgegeben hat. 
 


 
 
 

11. September 2001 - World Trade Center: 

Die Wahrheit kommt langsam ans Licht

Feuerwehrleute arbeiten direkt im "Flammeninferno", Menschen hören Explosionen, die es nicht geben darf und Stahl schmilzt, wo er eigentlich nicht Schmelzen kann - ein gutes Jahr nach der Katastrophe von New York werden die offiziellen Erklärungen immer deutlicher Lügen gestraft. Am ersten Jahrestag der schrecklichen Terroranschläge in New York und Washington strahlten weltweit über hundert Fernsehstationen den Dokumentarfilm 11. September aus. Darin sagt ein Feuerwehrmann über den Einsturz des ersten Zwillingsturmes: "Er kam einfach herunter. Damit hat keiner gerechnet. "Und das aus gutem Grund. Wie sich jetzt herausstellt, ist die offizielle Version vom Einsturz des World Trade Centers eine Lüge. angeblich soll ja durch das Flammeninferno des brennenden Flugzeugkerosins eine so große Hitze in den Stockwerken rund um die Einschlagsstellen entwickelt worden sein, dass die Stahlträger schmolzen und die darüberliegenden Stockwerke einbrachen, was die beiden Hochhäuser zum Einsturz brachte.

Ein vom US Justizministerium zurückgehaltenes, angeblich 'kurzzeitig verloren gegangenes' Tonband widerlegt nun diese These. Dabei handelt es sich um ein 78 Minuten langes Audiotape, auf dem der Funkverkehr zwischen Feuerwehrleuten aufgezeichnet ist. Es belegt, dass zwei Feuerwehrmänner den 78. Stock des Südturmes erreicht hatten: Batallions Chef Orio J. Palmer und Ronald P. Bucca, sie sollten beide unter den 343 Feuerwehrleuten sein, die starben. Per Funk meldeten sie, dass dort oben viele Tote und Verletzte seien, die man sofort evakuieren müsse. Auch gäbe es zwei Brandherde, die man jedoch unter Kontrolle bringen könne. Die aufgezeichneten Stimmen der beiden Feuerwehrmänner verraten keinerlei Panik oder Anzeichen, dass die Situation außer Kontrolle geraten könnte. Im Gegenteil: Sie fordern zwei Löschzüge an, um das Feuer zu bekämpfen. In diesem Augenblick sollte der Turm nur noch wenige Minuten stehen. Im Bericht der Nationalen Notstandsbehörde FEMA steht, an der Einschlagstelle  hätten Temperaturen von bis über tausend Grad Celsius geherrscht. Doch wie soll das möglich sein, wenn an diesem Ort zwei Feuerwehrmänner planmäßig ihrer Arbeit nachgingen? Das Flugzeug hatte das Gebäude nämlich zwischen dem 78. und 84. Stockwerk getroffen.

Am 2. August 2002 wurde das besagte Tonband den Familienangehörigen jener 16 Feuerwehrleute, die darauf zu hören sind, vorgespielt, allerdings erst, nachdem diese sich schriftlich dazu verpflichtet hatten, über das Gehörte Stillschweigen zu bewahren. Die offizielle 'Hitze bringt Stahlträger zum Schmelzen Theorie' macht auch unter anderen Gesichtspunkten keinen Sinn. Eric Hufschmid weist beispielsweise in seinem soeben in den USA erschienenen Buch "Time für Painful Questions"  ('Zeit für schmerzhafte Fragen') darauf hin, "dass ein Brand noch nie den Einsturz eines Stahlgebäudes verursacht hat.Wie also konnte ein nur 56 Minuten lang brennendes Feuer ein Stahlgebäude zerstören, das so stark war wie der Südturm des World Trade Centers?" Die Zwillingstürme waren nämlich statisch so konstruiert worden, dass sie sogar den Einschlag eines Jumbo Jets ohne Einsturz überstehen sollten. Entsprechend geschockt waren denn auch die verantwortlichen Architekten.

Eric Hufschmid verweist auf das Feuer im Meridian Plaza in Philadelphia von 1991, welches viel schlimmer gewesen war als der Brand im Südturm des World Trade Center und fragt zu Recht, weshalb dann das Meridian Plaza nicht eingestürzt sei. Von Explosionen und Erdbeben Steve Evans befand sich im Südturm, als das Flugzeug einschlug. "Es gab eine Explosion", erzählte der BBC Reporter am Unglückstag in einem Femesehinterview. "Ich dachte nicht, dass es eine Explosion war aber das Fundament des ganzen Turmes erzitterte. Und dann, als wir draußen waren, ereignete sich die zweite Explosion, und danach noch eine ganze Serie weiterer Explosionen. Wir sind vom Ausmaß der Zerstörung überwältigt, welche diese Explosionen diese Serie von Explosionen angerichtet haben " Steve Evans ist nicht der einzige, der von mehreren Explosionen berichtete. "Auf dem achten Stock wurden wir durch eine riesige Explosion zurückgeworfen", sagte ein Schwarzer in einem völlig verdreckten Geschäftsanzug dem dänischen TV Sender DR TVI. Der deutsche Sender Sat 1 brachte ebenfalls Überlebende die von einer großen Explosion erzählten. Einer von ihnen war Tom Canaban, der vor laufender Kamera von zwei FBI Agenten gestoppt und weggeführt wurde. Mehrere Feuerwehrleute hatten ebenfalls Explosionen gehört. Louie Cacchiolo erzählte dem People Magazin: " Jch habe meine Feuerwehrmänner mit dem Lift in den 24. Stock hochgebracht, um von dort oben die Büroangestellten zu evakuieren. Während unserer letzten Fahrt explodierte eine Bombe. Wir glauben, daß im Gebäude Bomben gelegt waren." Aussagen wie diese werden von den Behörden geflissentlich übergangen. Ein Sprecher des FBI erklärte gegenüber der Zeitung American Free Press, er habe noch nie von solchen Explosionen gehört.

Sorgfältige Analysen vom Einsturz des ersten Turmes deuten auf Explosionen fünf bis zehn Stockwerke unterhalb jener Stelle hin, die zuerst kollabierte. Waren das gezielte Sprengungen, um einen kontrollierten Einsturz zu bewirken? Solch horizontale Ausstöße von Trümmerstücken und Staub, wie man sie auch am Fundament der Türme beobachtete, sind bis heute nicht ausreichend erklärt worden. Sieben Stockwerke unter der Erde, am Fuß der Liftschächte, fand man bei Aufräumarbeiten noch einen Monat nach der Katastrophe extrem heiße Pfützen von flüssigem Stahl. Dasselbe Phänomen trat auch im Gebäude WTC 7 auf, das am späten Nachmittag des 11. September 01 aus mysteriösen Gründen einstürzte. Mark Loizeaux, Chef von Controlled Demolition, Inc., glaubt, brennendes Flugzeugkerosin habe das Fundament der Stahlträger zum Schmelzen gebracht. Doch diese haben einen Schmelzpunkt, der bei über 1'500 Grad Celsius liegt. Experten halten dagegen, dass bei Verbrennungen von Kohlenwasserstoffen (wie beispiels- weise Kerosin) höchstens Temperaturen von gut 800' Celsius erreichen werden und das auch nur bei optimalen Bedingungen und genügend Sauerstoff. ~ Was also hat dazu geführt, dass 47 gigantische Stahlträger ein jeder eine rechteckige Säule mit einer zehn Zentimeter dicken Wand einfach zusammen schmolzen? Loizeaux, der als weltweit führender Experte im Sprengen von Hochhäuser gilt, sagte gegenüber dem amerikanischen Journalisten Christopher Bollyn: "Wenn ich die Türme sprengen sollte, dann würde ich im Keller Sprengladungen zünden, damit das Gewicht des Gebäudes beim Einsturz hilft." Ein solches Vorgehen könnte erklären, weshalb als erstes die riesige Funkantenne auf dem Dach des Nordturmes nach unten sackte. Es scheint nämlich, dass die zentralen Stahlträger bereits ganz zu Beginn des Einsturzes nachgegeben haben.

Doch das ist nicht alles: Seismographen zeichneten Sekundenbruchteile vor den Einstürzen der Zwillingstürme gewaltige Erdstöße auf. Die Geräte stehen knapp 35 Kilometer von Gro und Zero entfernt auf dem Gelände des Lamont Doherty Earth Observatoriums der Universität von Columbia. Die zwei Einschläge der Flugzeuge haben kaum seismische Ausschläge verursacht. Die Einstürze der Zwillingstürme hingegen schon: Der Südturm löste ein acht Sekunden dauerndes Erdbeben der Stärke 2, 1 auf der Richterskala aus, der Nordturm ein zehn Sekunden dauerndes Beben der Stärke 2,3. Kurz vor den Einstürzen aber zeichneten die Seismographen jeweils einen gewaltigen Ausschlag auf, der zwanzig Mal größer war als die Ausschläge der nachfolgenden Beben, die durch die herunterfallenden Trümmerstücke verursacht worden waren. Eine Verzehnfachung des seismischen Ausschlages bedeutet übrigens eine Verhundertfachung der entladenen Energie. In diesem Fall waren die ersten Schockwellen also 400mal stärker. Solch einzelne, kurze Extremausschläge der Seismographen sind charakteristisch für unterirdische Explosionen von sehr großer Sprengkraft. Bis heute können sich die Experten nicht erklären, weshalb diese zwei gewaltigen Erdstöße aufgezeichnet wurden, bevor die ersten Bruchstücke des World Trade Centers auf den Boden schlugen. Die zwei Schockwellen schüttelten nicht etwa horizontal 'auf und ab', sondern verursachten einen vertikalen Schlag, der den Zwillingstürmen buchstäblich 'den Teppich unter den Füßen wegzog'.

Vernichtung von Beweismaterial

Trotz diesen ungeklärten Fragen und den vielen Augenzeugen, die von Explosionen berichten, wurden die achtzig vom World Trade Center übrig gebliebenen Stahlstücke nicht auf Explosionseinwirkungen überprüft. Alles andere ist mittlerweile entsorgt worden, ohne dass eine richtige Untersuchung der größten Einsturzkatastrophe der modernen Welt stattgefunden hätte. William A. Manning, der Chefredakteur von Fire Magazine, der amerikanischen Zeitschrift für Feuerwehrmänner, nennt dies eine "Zerstörung von Beweismitteln". Am 6. März 2002 berichtete die Wissenschaftskommission des Repräsentantenhauses, daß die Untersuchungen behindert würden, weil "einige wichtige Stahlreste verschwunden waren, bevor der erste Ermittler überhaupt am Unglücksort eintraf."

Allein nach Schanghai wurden beispielsweise über 50'000 Tonnen geborstene Stahlträger als Altmetall verkauft. Die Entsorgungsfirma Metal Management aus Newark verdiente dabei zweieinhalb Millionen Dollar. Professor Glenn Corbett vom New Yorker John Jay College für Kriminaljustiz bezeichnete die von der FEMA bei Ground Zero durchgeführte Gebäude Einschätzung ('Building Performance Assessment') als oberflächlich und von einer ernsthaften und richtigen Untersuchung weit entfern. "Man sollte meinen, wir hätten die größte Brand Ermittlung der Geschichte", schrieb Corbett. "Weit gefehlt! Wir gehen mit den Stahlüberresten des World Trade Centers um, als wären sie Abfall und nicht überaus wichtige Beweisstücke."

Auf Druck von Hinterbliebenen-Organisationen und Feuerwehrgewerkschaften hat die Regierung im Sommer 2002 endlich eingelenkt und eine richtige Untersuchung der WTC Katastrophe angeordnet. Sie soll vom National Institute of Standards and Technology durchgeführt werden, das dem Handelsministerium untersteht. Es gibt nur ein Problem beider Sache: Sämtliche Beweismittel sind mittlerweile längst zerstört worden. 

Schutt wird zu Gold

Das stört Larry Silverstein nicht. Er ist nämlich damit beschäftigt, aus dreieinhalb Milliarden Dollar das Doppelte zu machen. Eigentlich müßte Larry Silverstein ein am Boden zerstörter Mann sein. Der 11. September 2001 ebnete nicht nur sein 47stöckiges Gebäude WTC 7 ein, sondern machte auch noch die beiden 110 Stockwerke hohen Zwillingstürme des World Trade Centers dem Erdboden gleich. Diese hatte er am 26. Juli 2001 gerade für die nächsten 99 Jahre gepachtet. 48 Tage später sitzt Larry Silverstein auf einem Haufen Schutt der ihm nun Milliardenprofite einbringen wird.  Zusammen mit seinem australisch-israelischen Partner Frank Lowy konnte sich Silverstein die Pacht der Zwillingstürme zu einem äußerst vorteilhaften Preis sichern. Dabei half ihm seine langjährige Freundschaft zu Lewis Eisenberg, der den Deal ausgehandelt hatte. Eisenberg war nämlich Vorsitzender der Hafenbehörde von New York und New Jersey gewesen, jener staatlichen Institution, der das World Trade Center gehörte. Silverstein und Eisenberg kennen sich aus jener Zeit, als beide leitende Funktionen bei United Jewish Appeal hatten, einer jüdischen Wohltätigkeitsorganisation, die laut dem Journalisten Christopher Bollyn Milliarden umsetzt. Lewis Eisenberg war zudem Vizepräsident des stärksten Armes der Israellobby, des American Israel Public Affairs Committee. Heute ist Eisenberg der wichtigste Spendeneintreiber für die Republikanische Partei von Präsident Bush. Immobilientycoon Larry Silverstein wird nun bald im Geld schwimmen, weil das von ihm gepachtete Grundstück des World Trade Ceinters für 3,55 Milliarden Dollar versichert war. Das ist Silverstein jedoch nicht genug. Seine Anwälte argumentieren, dass der 11. September im Grunde genommen zwei Versicherungsfälle darstelle, weil ja auch zwei Flugzeuge in die Türme eingeschlagen hätten. Also müsse auch die doppelte Versicherungssumme ausbezahlt werden. Harold Rubenstein, der Sprecher von Silversteins Immobilienkonzern, ist zuversichtlich, dass man vor Gericht gewinnen werde.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Am 14. Januar 2002 reichte eine Gläubigerfirma von Silverstein beim State Supreme Court in Manhattan eine Klage gegen ihn ein. Der Grund: Er habe die für den 11. September bereits ausbezahlten Versicherungsgelder zum Teil illegal verwendet. Konkret wirft man Silverstein vor, er habe mit dem Geld Lobbyisten in Albany und Washington bezahlt und damit versucht, seine Haftung gegenüber den Opfern der Katastrophe einzuschränken. 

Was geschah bei WTC 6 & 7?

Die ganze Welt hat die Bilder der einstürzenden Zwillingstürme des World Trade Center gesehen. Auch die Bilder vom brennenden Pentagon gingen um die Welt. Völlig untergegangen sind jedoch die Bilder der anderen zwei eingestürzten New Yorker Hochhäuser- und damit die unbeantworteten Fragen, wie es überhaupt zu ihrer Zerstörung kommen konnte. Wenige Momente nach dem Einschlag des zweiten Flugzeuges in den Südturm riß eine gewaltige Explosion einen riesigen Krater in das achtstöckige Bürogebäude, das sich direkt neben dem brennenden Nordturm befand. Eine gigantische Staubwolke schoß über 150 Meter in die Höhe. Bis heute gibt es dafür keine offizielle Erklärung. In besagtem Gebäude mit der Nummer WTC 6 befanden sich die Büros der US-Zollbehörde. Wenige Minuten vor der mysteriösen Explosion konnten alle Angestellten sicher evakuiert werden. Eine Untersuchung zur Einsturzursache wurde von offizieller Seite unterbunden. Das Gebäude sei eingestürzt, weil die Trümmer des Nordturmes darauf gefallen seien, ließen die Behörden verlauten. Doch diese waren hauptsächlich auf das Gebäude Nr. 5 gestürzt, und nicht auf Nr. 6. Hinzu kommt, dass herunterfallende Trümmer einen Trümmerhaufen bilden würden – und keinen riesigen Explosionskrater hinterlassen.

Ungeklärt ist auch der Einsturz von WTC 7 gleich dahinter. Das 1987 von Larry Silverstein (dem Pächter der Zwillingstürme) gebaute, 47-stöckige Hochhaus fing plötzlich Feuer und fiel am späten Nachmittag des 11. September in sich zusammen. Statik-Experte William Baker ist vollkommen perplex: "Wir können uns nicht erklären, weshalb WTC 7 eingestürzt ist', gibt er offen zu. Das Gebäude brannte zwar lichterloh, weil die riesigen Öltanks Feuer gefangen hatten (weshalb?!), doch deswegen hätte das Hochhaus niemals einstürzen dürfen. Hinzu kommt, dass man in WTC 7 Stahlträger gefunden hat, die teilweise verdampft waren. Kein Feuer der Welt kann aber eine solche Hitze entwickeln. Als Grund kommt eigentlich nur eine Explosion von großer Sprengkraft in Frage. 

Bildanalysen vom zweiten Flugzeugeinschlag zeigen denn auch ein verschwommenes Objekt, das blitzschnell hinter dem rauchenden Nordturm hervorzischt und in Richtung der beiden Gebäude WTC 6 und 7 verschwindet. Die ermittelte Geschwindigkeit des Objekts liegt bei ungefähr l'500 Metern/Sekunde. Die amerikanischen Streitkräfte besitzen als einzige Armee sogenannte LOSAT-Panzerraketen (Line-Of-Sight-Anti-Tank), die mit einer solchen Geschwindigkeit fliegen und sogar einen Stahlmantel durchdringen können.

Die Topographie von Ground Zero: Rot bezeichnen die tiefsten Zonen, wie der Explosionskrater bei WTC6 (Pfeil). 
Quelle: Zeitenschrift, Nr. 36, 4. Quartal 2002, CH-6275 Ballwil, S. 17, S. 63 & 64.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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